298 Schlagzeilen
AMD und Rackspace haben ein verbindliches Abkommen über den gestaffelten Aufbau einer ersten 30-Megawatt-Infrastruktur für AMD-basierte KI-Rechenlösungen in Rackspace-Rechenzentren unterzeichnet. Die Deployments sollen Ende 2026 beginnen und vor allem Kunden in regulierten Branchen adressieren.
Der CRM-Konzern stärkt damit seine „agentic KI“-Strategie und integriert eine Plattform für autonome Service‑Agenten. Die Übernahme beschleunigt die Konsolidierung im Markt für KI-gestützte Kundenbetreuung.
Sensor Tower-Daten, zitiert von TechCrunch, zeigen für Ende Mai einen Anteil von 46,4 Prozent an der weltweiten Nutzung von KI‑Assistenten. Damit fragmentiert der Markt: Googles Gemini und Anthropic Claude gewinnen Nutzer, während das Generative‑KI‑App‑Segment höhere Einnahmen verzeichnet.
OpenAI kündigt ein globales Partnerprogramm an, das Berater, Systemintegratoren und Technologiepartner zertifizieren und fördern soll. Ziel ist, Unternehmen beim tatsächlichen Rollout von KI‑Lösungen zu unterstützen, nicht nur Modelle bereitzustellen.
Vertreter des Unternehmens trafen sich in Washington, um eine US-Direktive zu klären, die den Zugriff auf die neuesten Modelle für ausländische Staatsangehörige aussetzt. Die Auseinandersetzung wirft Fragen zur Reichweite von Exportkontrollen bei cloudbasierten KI-Modellen auf.
Die Erweiterung der Falcon-Plattform weist KI-Agenten kryptographisch verifizierbare Identitäten nach dem SPIFFE-Standard zu, steuert Zugriffe in Echtzeit und verzichtet auf dauerhafte Berechtigungen. CrowdStrike positioniert die Lösung als Identity-Security-Control-Plane für automatisierte Agentenumgebungen.
Amazon stellt die Gemma 4 Modellfamilie über Bedrock bereit. Die Integration umfasst mehrere Varianten, Multimodalität, native Unterstützung für Aufrufe von Funktionen und Kontextfenster bis zu 256000 Token und erleichtert so den Enterprise Einsatz.
Frankreich hat Sam Altman, Dario Amodei und Demis Hassabis zu einem Arbeitsessen mit Staats- und Regierungschefs beim G7-Gipfel (15.–17. Juni 2026) eingeladen. Auf der Agenda stehen KI-Governance, Online-Sicherheit und Infrastruktur.
Die Unternehmen wollen noch in diesem Jahr mit der Produktion vorgefertigter Referenzarchitekturen für hyperskalige KI-Racks beginnen. Die Partnerschaft zielt auf Standardisierung von Stromversorgung, Kühlung und Energiemanagement für Rechenzentren der nächsten Generation.
Die Vereinten Nationen führen vom 15. bis 17. Juni 2026 im Palais des Nations informelle Sitzungen zum Thema 'Artificial intelligence in the military domain and its implications for international peace and security' durch. Die Treffen bringen Staaten, internationale Organisationen, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen und behandeln Rechtsfragen, Lebenszyklusbetrachtungen sowie Vertrauens‑ und Kontrollmaßnahmen.
Salesforce erweitert im Summer 2026 Release Agentforce um native Unterstützung für Googles Modell Gemini 3.5 Flash sowie Multi‑Agent‑Orchestrierung und Slack‑first‑Workflows. Die Neuerungen verknüpfen Agentforce enger mit Tableau und Google Cloud und bauen auf der im April angekündigten Partnerschaft mit Google Cloud auf.
Mehrere US-Bundesstaaten verhandeln oder verabschieden eigene Regeln für den Einsatz von KI, von Beschränkungen bei Kindern und Werbung bis zu Verboten automatisierter Personalentscheidungen. Die Initiative steht im Widerspruch zur Forderung des Weißen Hauses nach einer einheitlichen bundesweiten Regelung.
Apple stellte auf der WWDC am 8. Juni Siri AI und die neue Generation von Apple Intelligence vor. Wegen Vorgaben des Digital Markets Act liefert Apple die Funktion bei Markteinführung in der EU nicht auf iPhone und iPad; macOS, visionOS und watchOS sollen die KI-Funktion zunächst erhalten.
KKR hat mit Partnern die Gesellschaft Helix Digital Infrastructure angekündigt. Helix will über 10 Milliarden US-Dollar in Rechenzentren, Energie und Netz investieren, um Engpässe für großskalige KI Modelle zu beheben.
Das Gericht untersagt Google, in der Funktion „Übersicht mit KI“ falsche Tatsachenbehauptungen über zwei Münchner Verlage zu verbreiten. Entscheidend ist die Einstufung der automatisch erzeugten Texte als Google-eigene Äußerungen und nicht als bloße Verlinkungen.