Das neue Transkriptionsmodell MAI-Transcribe-2-Streaming soll Textfragmente gut 100 Millisekunden nach Eingang des Audios liefern. Microsoft zufolge können Sprachagenten dadurch schon reagieren, während jemand noch spricht.
Der Umbau verbindet Chat, Anwendungserstellung und delegierbare Aufgaben in einer Arbeitsumgebung. Der Zugang startet zunächst schrittweise und bleibt auf ausgewählte Vorschauen beschränkt.
Neue Schriftsätze im Urheberrechtsstreit der New York Times gegen Microsoft und OpenAI enthalten scharfe interne Einschätzungen zu KI-Training und möglicher Verdrängung von Verlagsinhalten. Interne Microsoft-Daten sollen zudem einen deutlichen Rückgang der Klicks auf die Website der New York Times durch Copilot belegen.
Microsoft bringt die Modelle von xAI zunächst als Vorschau in seine Copilot Anwendungen. Der Zugang bleibt in der Europäischen Union, der EFTA und im Vereinigten Königreich vorerst ausgeschlossen.
Die American Federation of Teachers, die United Federation of Teachers und Microsoft wollen Datenschutz und menschliche Kontrolle beim Einsatz von KI an US-Schulen vertraglich absichern. Die Vorgaben können in Verträge zwischen Schulbezirken und Anbietern aufgenommen werden, schaffen aber keinen neuen landesweiten Rechtsrahmen.
Die US-Zeitungen werfen den Unternehmen vor, journalistische Inhalte ohne Erlaubnis für das Training und den Betrieb von ChatGPT, Copilot und Bing Funktionen genutzt zu haben. Der Fall verschärft den Streit darüber, ob KI Dienste Verlagsinhalte reproduzieren und damit deren Geschäftsmodelle untergraben.
Das US-Justizministerium hält das Training großer Sprachmodelle mit urheberrechtlich geschützten Texten grundsätzlich für vom Fair-Use-Prinzip gedeckt. Die Stellungnahme könnte Folgen für zahlreiche weitere Klagen gegen KI-Anbieter haben.
OpenAI, Anthropic, Google, Microsoft und weitere Unterzeichner sehen Krankenhäuser, Wasserwerke und die Internetinfrastruktur als besonders gefährdet. Ein offener Brief fordert schnellere Abwehrmaßnahmen und mehr internationale Zusammenarbeit.
Microsoft führt die bisher getrennten Copilot-Apps für private und geschäftliche Nutzer in einer aktualisierten Anwendung zusammen. Zugleich entfallen im Verbraucherangebot ab August 2026 unter anderem Group Chat, Podcasts und Deep Research.
Von Anthropic veröffentlichte Gesprächsseiten ließen sich zeitweise über Suchmaschinen finden. Betroffen waren auch Chats mit persönlichen, rechtlichen und geschäftlich sensiblen Inhalten.
Microsoft steigerte den Quartalsumsatz um 18 Prozent auf 90,0 Milliarden Dollar. Azure wuchs um 43 Prozent, während Microsoft 365 Copilot mehr als 30 Millionen zahlende Sitze erreichte.
Microsoft will Unternehmen stärker an die eigene KI-Plattform binden und zugleich den Wechsel zwischen verschiedenen Modellanbietern erleichtern. Der Konzern setzt dabei auf eigene Modelle, Agenten, Sicherheitswerkzeuge und Chips.
Project Perception soll Bedrohungen in Echtzeit erkennen, bewerten und Gegenmaßnahmen einleiten. Die öffentliche Vorschau startet am 3. August 2026.
Die Open Secure AI Alliance soll offene Modelle, Agentenwerkzeuge und weitere Sicherheitslösungen entwickeln und teilen. Zu den Gründungspartnern gehören unter anderem Microsoft, IBM, Hugging Face und die Linux Foundation.
Microsoft, Nvidia, Meta und weitere Organisationen warnen vor frühen Beschränkungen frei verfügbarer Modellgewichte. Sie sehen offene Modelle als wichtig für Wettbewerb, technologische Souveränität und eine breite Nutzung von KI.
Microsoft erweitert seine Azure-Infrastruktur um AMDs Rackscale-System Helios für die Inferenz großer KI-Modelle und weitere KI-Dienste. Zudem kommen neue virtuelle Maschinen mit AMDs EPYC-Prozessoren für agentische KI, Datenpipelines und Halbleiterdesign.
Das US-Handelsministerium will der Regierung der Vereinigten Arabischen Emirate sowie ausgewählten Unternehmen den Bezug bestimmter fortgeschrittener Rechenkomponenten ohne Einzelgenehmigung ermöglichen. Für andere Abnehmer und Leistungsklassen bleiben die Exportbeschränkungen bestehen.
Microsoft verlagert ausgewählte Prompt-Workloads in Excel und Outlook auf firmeneigene MAI-Modelle. Ziel ist, laufende KI-Kosten zu senken und die Abhängigkeit von Drittanbietern zu reduzieren, was Folgen für spezialisierte Modellanbieter haben dürfte.