Das neue Modell ist laut Anthropic ab sofort verfügbar. Antworten soll es mehr als 30 Prozent schneller erzeugen als sein Vorgänger.
In einem von Reuters eingesehenen IPO-Prospekt weist Anthropic auf mögliche schwerwiegende Folgen fortgeschrittener KI hin. Das Unternehmen nennt unter anderem Modelle, die sich einer Abschaltung widersetzen oder Informationen manipulieren könnten.
Für den 23. September ist eine Unterrichtung mit führenden KI-Unternehmern und Forschenden angesetzt. Ein Beschluss steht laut veröffentlichtem Programm nicht auf der Tagesordnung.
Die Internetaufsicht CAC untersucht laut einem Bericht von The Information, ob die Anbieter Nutzergespräche an Anthropic weiterleiteten. Anthropic wirft den Unternehmen außerdem vor, Antworten von Claude für das Training eigener Modelle verwendet zu haben.
Microsoft bringt die Modelle von xAI zunächst als Vorschau in seine Copilot Anwendungen. Der Zugang bleibt in der Europäischen Union, der EFTA und im Vereinigten Königreich vorerst ausgeschlossen.
US-Präsident Donald Trump setzt im Wettbewerb mit China auf eine schnelle Entwicklung künstlicher Intelligenz. Zugleich hält er begrenzte Leitplanken für möglich, nennt Warnungen vor künftigen Risiken aber übertrieben.
Der KI-Konzern will den Börsengang laut Reuters später als bisher erwartet anstoßen. Der Prospekt könnte Ende September veröffentlicht werden, der Zeitplan bleibt jedoch vorläufig.
Das KI-Modell erzeugte laut Anthropic in elf Tagen einen vollständigen, computergeprüften Beweis des berühmten mathematischen Satzes. Der Fortschritt liegt nicht in einer neuen Lösung, sondern in der präzisen Formalisierung eines bestehenden Beweises.