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Prompt-Engineering, sofort einsetzbar

Erstelle KI-Prompts, die wirklich liefern

Beschreibe dein Ziel oder füge einen bestehenden Prompt ein. Der KI Weekly Prompt-Generator erzeugt eine klare, strukturierte Vorlage für ChatGPT, Claude, Gemini und Co.

Prompt-Wissen

Was ist ein guter Prompt?

Ein guter Prompt ist kein Zufall. Er beschreibt klar, was erreicht werden soll, gibt der KI den Kontext, den sie braucht, und legt fest, wie das Ergebnis aussieht. So bekommst du verlässlich gute Ergebnisse, nicht nur einmal, sondern reproduzierbar.

Klare Zielsetzung

Was genau soll am Ende herauskommen? Eine konkrete Aufgabe ist immer besser als eine vage Bitte. „Schreibe einen 200-Wort-Newsletter-Hook für CRM-Entscheider:innen“ schlägt „Schreibe einen Text“ jeden Tag.

Kontext und Eingaben

Welche Persona soll die KI annehmen? Was ist die Zielgruppe? Welche Daten gibt es? Trenne feste Anweisungen von variablen Inhalten, mit klaren Sektionen oder Variablen-Platzhaltern.

Erwartetes Ausgabeformat

Markdown, Tabelle, JSON, Aufzählung? Lege das Format explizit fest. Bei strukturierten Daten lohnt sich ein JSON-Schema. Das spart Nachbearbeitung.

Stoppkriterien

Was soll explizit NICHT enthalten sein? Marketing-Floskeln vermeiden, keine Code-Halluzinationen, keine Quellen erfinden. Negative Constraints sind genauso wichtig wie positive.

7 Best Practices für effektives Prompting

  1. 1

    Sei spezifisch statt vage

    Konkrete Anforderungen produzieren konkrete Ergebnisse. Lege Länge, Tonalität und Zielgruppe fest. Lieber zu detailliert als zu offen.

    Statt: „Schreibe einen Text über KI.“
    Besser: „Schreibe einen 180-Wort-Newsletter-Hook über generative KI im Mittelstand. Zielgruppe: CRM-Entscheider:innen. Ton: nüchtern, ohne Buzzwords. Schließe mit einer konkreten Frage.“
  2. 2

    Nutze Variablen-Platzhalter

    Variablen wie {{ZIELGRUPPE}}, {{TONALITÄT}}, {{LÄNGE}} machen Prompts wiederverwendbar. Du erstellst einen Prompt einmal und füllst ihn beliebig oft mit neuen Werten.

    Schreibe einen Hook für {{ZIELGRUPPE}} mit {{TONALITÄT}}. Länge: {{LÄNGE}} Wörter. Aufhänger: {{AUFHÄNGER}}.
  3. 3

    Trenne Instruktionen von Daten

    Halte feste Anweisungen oben, variable Inhalte unten. Markiere Daten klar mit XML-Tags oder Sektionen. So weiß die KI, was Anweisung und was Eingabe ist.

    <context>{{KUNDEN_FEEDBACK}}</context>
    <task>Fasse die drei häufigsten Beschwerden zusammen.</task>
  4. 4

    Definiere Erfolgskriterien

    Beschreibe, wann der Output gut genug ist. Klare Kriterien helfen der KI, ihre eigene Antwort zu prüfen, und dir, das Ergebnis schnell zu bewerten.

    Erfolgreich ist die Antwort, wenn sie: a) maximal 200 Wörter umfasst, b) eine konkrete Frage enthält, c) ohne Marketing-Floskeln auskommt, d) auf das Persona-Detail eingeht.
  5. 5

    Gib Beispiele bei komplexen Aufgaben

    Few-Shot-Beispiele beschleunigen die Konvergenz auf den gewünschten Stil massiv. Zwei oder drei Beispiele für gewünschte und unerwünschte Ergebnisse reichen oft aus.

  6. 6

    Steuere Tonalität explizit

    „Sachlich, ohne Buzzwords, in der Du-Form, max. 12 Wörter pro Satz.“ Solche Constraints prägen den Stil zuverlässiger als ein „freundlicher“ Hinweis.

  7. 7

    Iteriere mit gezieltem Feedback

    Bessere Prompts entstehen durch zwei bis drei Runden gezielter Anpassung: „Mach es kürzer“, „Füge ein Beispiel hinzu“, „Schärfe das Output-Format als JSON“. Schreibe deine Wünsche direkt in den Prompt-Editor und generiere neu.

Plattform-Tipps für ChatGPT, Claude, Gemini & Co.

ChatGPT (GPT-5-Series)

Reasoning + strict JSON

Reasoning-Effort gezielt steuern, Verbosity-Parameter nutzen, lange System-Prompts mit Caching versehen, strict JSON-Schema für strukturierte Outputs. Lange Kontexte sind kein Problem; nutze sie für ausführliche Persona- und Stilvorgaben.

Claude (Sonnet 4.7)

XML-Tags und Detailtiefe

Claude liebt klare XML-Sektionen wie <context>, <task>, <constraints>. Ausführliche Instruktionen zahlen sich aus. Exzellent für Code-Editing, Refactoring und nuancierte Lektorate.

Gemini

Multimodal und live

Gemini glänzt bei multimodalen Eingaben (Bild, Audio, Video) und Live-Tools. Wenn dein Prompt Bilder oder Tabellen einschließt, ist Gemini eine starke Wahl. Function-Calling unterstützt strukturierte Workflows.

Perplexity

Such-fokussiert mit Quellen

Perplexity ist auf Recherche und Quellenarbeit optimiert. Verlange explizit Quellen, fordere mindestens drei voneinander unabhängige Belege und beschränke den Output auf das, was die Quellen tatsächlich hergeben.

Cursor

Code-Editor mit @-Mentions

In Cursor sind kurze, fokussierte Anweisungen ideal. Nutze @-Mentions für Dateien, fordere Diff-/Patch-Format und beschränke die Anweisung auf konkrete Änderungen. Halluzinationen werden so minimiert.

Plattform-agnostisch

Funktioniert überall

Klare Anweisungen, sprechende Variablen-Platzhalter und sauber getrennte Abschnitte (z. B. Aufgabe, Kontext, Format) funktionieren in jedem KI-Tool. Verzichte auf werkzeugeigene Sonderzeichen oder Befehle, die nur ChatGPT, Claude oder Cursor verstehen, wenn der Prompt überall einsetzbar bleiben soll.

So nutzt du den KI Weekly Prompt-Generator

  1. 1

    Ziel beschreiben

    Sage in eigenen Worten, was der Prompt leisten soll. Je konkreter, desto besser, inklusive Zielgruppe, Tonalität und gewünschtem Format.

  2. 2

    Modus wählen

    „Erstellen“ entwirft einen neuen Prompt aus deiner Beschreibung. „Verbessern“ schärft einen bestehenden Prompt, ohne die Absicht zu ändern.

  3. 3

    Generieren und prüfen

    Du erhältst einen direkt einsetzbaren Prompt mit Titel, Tags und Variablen-Platzhaltern. Klick auf eine Variable im Output zeigt dir den Namen zum Einsetzen.

  4. 4

    Speichern oder teilen

    Speichere den Prompt in deiner Bibliothek oder veröffentliche ihn in der Galerie, damit andere davon profitieren.

Häufige Fragen zum Prompt-Generator

Alles, was du zum KI Weekly Prompt-Generator wissen musst: von Limits über Modellauswahl bis Veröffentlichung.

Was ist der KI Weekly Prompt-Generator?

Der KI Weekly Prompt-Generator ist ein kostenloses Werkzeug, das aus deiner Beschreibung einen sofort einsetzbaren KI-Prompt erstellt: mit klarer Zielsetzung, Kontext, Variablen und Stoppkriterien. Du kannst neue Prompts entwerfen oder bestehende Prompts schärfen lassen.

Wo kann ich die generierten Prompts einsetzen?

In allen gängigen LLM-Tools: ChatGPT, Claude, Gemini, Perplexity, Mistral, Cursor und vielen weiteren. Die Best Practices, die der Generator anwendet (klare Anweisungen, Variablen-Platzhalter, getrennte Sektionen), sind plattform-agnostisch und funktionieren überall.

Ist die Nutzung kostenlos?

Ja, die Nutzung ist vollständig kostenlos. Ein Account ist optional. Ohne Anmeldung kannst du frei generieren und deine letzten Generations werden ausschliesslich lokal in deinem Browser gespeichert. Nur das Speichern in der Bibliothek, das Veröffentlichen und das Voten in der Galerie sind eingeloggten Nutzer:innen vorbehalten.

Werden meine Prompts gespeichert?

Deine letzten 10 Generationen werden ausschliesslich in deinem Browser (localStorage) abgelegt. Sie verlassen dein Gerät nicht und sind für niemanden sonst sichtbar, auch nicht für uns. Eingeloggte Nutzer:innen können Prompts zusätzlich gezielt in ihrer persönlichen Bibliothek ablegen oder öffentlich in die Galerie stellen. Du behältst jederzeit die Kontrolle und kannst Prompts wieder löschen oder privat schalten.

Wie unterscheidet sich „Erstellen“ von „Verbessern“?

Im Modus „Erstellen“ beschreibst du, was der Prompt leisten soll. Die KI entwirft einen neuen Prompt von Grund auf. Im Modus „Verbessern“ fügst du einen bestehenden Prompt ein und die KI schärft Zielsetzung, Kontext, Variablen und Stoppkriterien, ohne deine Absicht zu verändern. Ideal, um eigene Prompts auf das nächste Niveau zu heben.

Was bedeuten Variablen wie {{ZIELGRUPPE}} im Output?

Variablen-Platzhalter machen Prompts wiederverwendbar. Du ersetzt sie beim Einsatz durch konkrete Werte, z. B. {{ZIELGRUPPE}} durch „CRM-Entscheider:innen im Mittelstand“. Klick im Output auf eine Variable, um den Namen zu kopieren oder dir notiert zu bekommen.

Wie funktioniert die Bewertung in der Galerie?

Eingeloggte Nutzer:innen können öffentliche Prompts mit einem Up- oder Downvote bewerten. Pro Account zählt eine Stimme; ein zweiter Klick auf denselben Vote nimmt ihn zurück. Trending-Prompts werden nach Wochen-Score sortiert, sodass aktuell beliebte Prompts oben stehen.

Wie veröffentliche ich meinen Prompt in der Galerie?

Klicke nach dem Generieren auf „Veröffentlichen“. Du gibst Titel, eine kurze öffentliche Beschreibung und Tags an und kannst den Prompt in deiner Bibliothek behalten. Veröffentlichte Prompts erscheinen in der Galerie unter /prompt-generator/galerie und können von der Community bewertet und kopiert werden. Du kannst sie jederzeit wieder privat schalten.

Wie lösche oder bearbeite ich gespeicherte Prompts?

Unter /prompt-generator/galerie findest du im Tab „Meine Prompts“ alle deine gespeicherten Prompts. Per Klick kannst du einzelne Prompts veröffentlichen, privat schalten oder endgültig löschen. Beim Löschen wird auch eine eventuell gepostete Galerie-Version mitsamt aller Stimmen entfernt.