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LifeSciBench testet KI-Modelle an realistischen Forschungs- und Laboraufgaben. Erste Auswertung zeigt: der beste Modelllauf erreicht nur rund 36 Prozent Task-Passrate, die Reife für autonome Forschung bleibt damit fraglich.
Noam Shazeer, bisher Vice President of Engineering bei Google und Co-Leiter des Gemini-Modells, wechselt laut Reuters zu OpenAI. Der Schritt erhöht den Druck im Wettbewerb um Spitzenpersonal vor dem erwarteten Börsengang von OpenAI.
Amazon erwägt, Teile seiner selbst entwickelten Trainium-Hardware als fertige Serverracks an externe Kunden zu verkaufen. Ein solcher Schritt würde das Unternehmen direkter in Konkurrenz zu etablierten Chip- und Serveranbietern bringen, setzt aber zusätzliche Kapazitäten voraus.
Der Marktanalysebericht "State of AI 2026" von Sensor Tower weist ChatGPT Ende Mai einen Anteil von 46,4 Prozent an der weltweiten Nutzerschaft von KI‑Assistenten aus. Wettbewerber wie Google Gemini und Claude von Anthropic gewinnen deutlich an Reichweite.
Auf der VivaTech in Paris stellte Siemens zwei neue Funktionen vor: automatische Übernahme elektrischer Konstruktionsdaten aus ECAD und die Erzeugung von TIA‑Portal‑Projekten aus maschinenbeschreibendem Text. Erste Pilotzahlen nennt Siemens als Beleg für erhebliche Produktivitätsgewinne.
Space Exploration Technologies Corp. bestätigte in einer Form 8-K die Unterzeichnung einer Fusionsvereinbarung mit Anysphere, Betreiber von Cursor. Die Transaktion bewertet Cursor implizit mit 60,0 Milliarden US-Dollar und soll im dritten Quartal 2026 abgeschlossen werden, vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen.
Bell AI Fabric, Cohere, Hypertec und BUZZ HPC (Tochter von HIVE Digital Technologies) haben einen dreijährigen GPU-Cloud-Vertrag über rund 220 Millionen US-Dollar angekündigt. Ziel ist der Betrieb einer rein kanadischen Plattform für Cohere-Modelle im Rechenzentrum in Merritt, British Columbia.
Anthropic hat den Zugang zu den Modellen Claude Fable 5 und Claude Mythos 5 nach einer Direktive der US-Regierung vorübergehend deaktiviert. Das Unternehmen nennt eine Exportkontrollanweisung vom 12. Juni 2026 als Grund und arbeitet an einer Wiederherstellung.
Das US-Justizministerium hat vor einem Bundesgericht gefordert, die Clean‑Air‑Act‑Klage der NAACP gegen xAI abzuweisen. Die Regierung warnt, ein Abschalten der gasbetriebenen Turbinen im Colossus‑Rechenzentrum könne nationale, wirtschaftliche und energiebezogene Sicherheit gefährden.
Senator Bernie Sanders schlägt ein Gesetz vor, das Unternehmen wie OpenAI, Anthropic und xAI verpflichtet, einmalig 50 Prozent ihrer Aktien an einen föderalen Staatsfonds abzugeben. Der Fonds soll Erträge auszahlen und staatliche Gegenmacht gegenüber den großen KI-Laboren schaffen.
Bei ihrem Gipfel in Évian diskutierten G7-Staaten einen Mechanismus, der ausgewählten Verbündeten und Unternehmen privilegierten Zugriff auf besonders leistungsfähige Modelle US-amerikanischer Anbieter wie Anthropic ermöglichen könnte. Die Gespräche folgten auf eine US-Anordnung, die den Zugang zu bestimmten Anthropic-Modellen eingeschränkt hatte.
Das 57 Seiten lange arXiv-Papier skizziert vier nicht ausschließliche Entwicklungswege zu künstlicher Superintelligenz und fordert verstärkte Forschung und Governance. Die Veröffentlichung dürfte die Debatte über Zeitpläne und Risikoabschätzung neu anfachen.
Das gemeinsame Zentrum auf dem Deloitte-Campus soll Unternehmen dabei unterstützen, agentische KI von Pilotprojekten in produktive Anwendungen zu überführen. Eröffnung ist voraussichtlich Ende Juli; Fokusbranchen sind öffentliche Hand, Finanzdienstleistungen, Handel, Gesundheitswesen und TMT.
Hitachi will OpenAI Agenten wie Codex zur Analyse von Quellcode in kritischen Altsystemen einsetzen und beginnt mit Projekten bei Finanzinstituten. Zugleich plant das Unternehmen, OpenAI Modelle für defensive Sicherheitszwecke über Trusted Access for Cyber zu nutzen und die Erkenntnisse in HMAX und Lumada zu integrieren.