Kurz, knackig, tagesaktuell. Die wichtigsten Meldungen aus der KI-Welt auf einen Blick.
Das KI-Startup kommt damit aus dem Stealth-Modus. Tech.eu ordnet die Runde als größte Seed-Finanzierung in Europa ein; genannt wird eine Bewertung von 5,1 Milliarden Dollar.
Meta will den wachsenden Strombedarf seiner KI- und Cloud-Infrastruktur mit neuen Energiepartnerschaften absichern. Geplant sind bis zu 1 Gigawatt Space-Solar-Energie und bis zu 100 Gigawattstunden Langzeitspeicher für eine 24/7-Versorgung.
Microsoft bleibt der primäre Cloud-Partner von OpenAI, doch die Bindung wird an mehreren Stellen gelockert. Neue OpenAI-Produkte sollen weiter zuerst auf Azure erscheinen, können aber künftig auch über andere Cloud-Anbieter ausgeliefert werden.
Der Konzern will bis Ende 2029 in Azure-, KI- und Cloud-Kapazitäten investieren und koppelt die Ankündigung an Cyberabwehr und Weiterbildung. Australien rückt damit noch stärker in den Wettbewerb um Rechenzentren, Sicherheit und KI-Fachkräfte.
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OpenAI hat ein Papier vorgelegt, das KI vor allem für Verwaltungsaufgaben und die Aufbereitung von Patienteninformationen vorsieht. Das Dokument rückt damit Fragen nach Aufsicht, Haftung und klinischer Einbettung in den Mittelpunkt.
Meta will KI- und Agenten-Workloads künftig auch auf Graviton-Prozessoren von Amazon Web Services betreiben. Vereinbart sind den Angaben zufolge Kapazitäten für zig Millionen Kerne, um die Rechenbasis breiter aufzustellen.
Google hat auf der Cloud Next 2026 eine neue Plattform für agentische Unternehmensanwendungen vorgestellt und sie mit Daten-, Sicherheits- und Workspace-Bausteinen ergänzt. Mit neuen TPU-Chips zielt der Konzern zugleich stärker auf den Markt für produktive Unternehmens-KI.
10 Milliarden Dollar sollen sofort fließen, weitere 30 Milliarden wären an Bedingungen geknüpft. Der mögliche Deal zeigt, wie teuer der Wettbewerb um KI-Infrastruktur und strategische Partner geworden ist.
NEC will Claude konzernweit bei rund 30.000 Mitarbeitenden einsetzen. Gemeinsam wollen beide Unternehmen zudem branchenspezifische KI-Produkte für den japanischen Markt entwickeln.
Der kanadische KI-Anbieter Cohere und das deutsche Unternehmen Aleph Alpha wollen laut Reuters zusammengehen. Cohere will damit stärker in regulierte europäische Märkte wie Regierung, Verteidigung, Gesundheit und Unternehmen vordringen.
Die Europäische Kommission hat sieben Förderaufrufe im Rahmen des Digital Europe Programme geöffnet. Ein Schwerpunkt liegt auf medizinischen Anwendungen und auf KI-gestützter Online-Sicherheit.
Der finnische Netzwerkausrüster hat nach einem besser als erwarteten Quartal seine Wachstumsziele für das KI-Geschäft angehoben. Rückenwind kam vor allem von KI- und Cloud-Kunden sowie von neuen Aufträgen im Volumen von mehr als 1 Milliarde Euro.
Nokia-CEO Justin Hotard sagte Reuters, Europa habe bei Strom, Netzen und Rechenzentren nicht genug Infrastruktur für den Ausbau von KI-Kapazitäten. Er sieht das Risiko, dass Investitionen und Geschäft in die USA und nach China abwandern.
Die IT4LIA AI Factory soll Europas KI-Infrastruktur stärken und Rechenleistung für Start-ups, KMU und Forschungseinrichtungen bereitstellen. Den Auftrag sicherten sich E4 Computer Engineering und Dell Technologies.
GPT-5.5 soll komplexe Arbeitsaufgaben eigenständiger übernehmen und vor allem bei Coding, Computer-Nutzung, Wissensarbeit und früher Forschung zulegen. Der API-Zugang ist angekündigt, startet aber noch nicht sofort.
Die kostenlose Version richtet sich an verifizierte Ärzte, Nurse Practitioners, Physician Assistants und Apotheker. OpenAI setzt auf klinische Suche mit Zitaten, Literaturauswertung und Unterstützung für CME-Credits.