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Die ZAK stuft Antworten aus Googles AI Overviews und Perplexity als eigene Inhalte der Anbieter ein. Damit wendet die deutsche Medienaufsicht Medienrecht erstmals ausdrücklich auf KI-Suchangebote und Chatbots an.
Im Fokus stehen wachsende Cyberrisiken durch leistungsfähigere Modelle und automatisierte Angriffe. Für Banken im Euroraum signalisiert die Aufsicht, dass KI-Risiken künftig operativ adressiert werden müssen.
Industrial Edge, Intelligence Hub und Intelligence Center X sollen Industriedaten besser kontextualisieren. Der Fokus liegt auf der Infrastruktur, die KI-Projekte in Fabriken oft ausbremst.
Die Lösung soll redaktionelle Workflows automatisieren und die Ausspielung von Inhalten verbessern. Medienhäuser verlagern KI damit zunehmend aus der Strategie in den Betrieb.
Das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung hat Deutsche Telekom und SAP mit dem Aufbau einer souveränen KI-Plattform für Bund, Länder und Kommunen beauftragt. Die Plattform soll eine gemeinsame technische Grundlage für KI-Anwendungen in der Verwaltung schaffen.
Das Forschungsprojekt zielt auf humanoide Assistenzsysteme für reale Arbeitsumgebungen. Im Mittelpunkt stehen Industrie, Medizin und Gefahrenabwehr, also genau die Felder, in denen Robotik bisher oft an der Komplexität scheitert.
T-Systems und SAP sollen die Plattform für eine souveräne KI-Cloud bereitstellen. Sie soll Bund, Ländern und Kommunen als gemeinsame Infrastruktur für KI-Anwendungen dienen.
Die Bundesregierung hat am 20. Mai die Roadmaps der High-Tech-Agenda Deutschland veröffentlicht. KI zählt darin zu sechs Schlüsseltechnologien und wird damit zu einer politischen Priorität für Forschung und Industrie.
Thales und Google Cloud wollen in Deutschland eine souveräne Cloud für KI-Anwendungen aufbauen. Die Plattform richtet sich an Unternehmen und öffentliche Auftraggeber, die Rechenleistung nutzen wollen, ohne die Kontrolle über Daten und Betrieb abzugeben.
Asset Performance Advanced soll Störungen früher erkennen, Entscheidungen im Betrieb unterstützen und die Anlagenleistung laufend verbessern. Siemens will damit Kosten senken und den Gebäudebetrieb stärker automatisieren.
Das Berliner Deeptech-Unternehmen plant ab 2028 ein 6.000 Quadratmeter großes GigaLab. Partner wie Siemens, ABB Robotics, NVIDIA und AWS sollen die technische Basis für KI, Automatisierung und Simulation liefern.
Das neue Unternehmen KIRK soll weltraumgestützte Überwachung, Aufklärung und Zielerfassung entwickeln. Für Europas Verteidigungsindustrie ist das ein weiteres Signal, dass KI näher an sicherheitskritische Systeme und die Infrastruktur dahinter rückt.
Der Konzern bestätigt zugleich den Ausblick für das Geschäftsjahr 2026. Bei der KI-Strategie rückt Siemens industrielle Anwendungen und den eigenen Engineering Agent in den Mittelpunkt.
Die Deutsche Telekom will mit Künstlicher Intelligenz zusätzliches Wachstum erzielen und stellt die eigene Cloud-Infrastruktur stärker in den Vordergrund. Für den deutschen Markt zeigt der Schritt, dass sich der Wettbewerb weiter von Modellen hin zu Rechenleistung, Netzen und Plattformen verschiebt.
SAP hat auf der Sapphire-Konferenz das Konzept der „Autonomous Enterprise“ präsentiert. Die neue Business-KI-Plattform und die Autonomous Suite sollen KI-Agenten enger in Geschäftsprozesse, Daten und Governance einbetten.
Die deutsche Finanzaufsicht warnt vor deutlich steigenden Cyberrisiken durch KI und richtet eine neue Einheit für gezielte IT-Inspektionen ein. Für Banken und Finanzdienstleister wird damit aus dem KI-Einsatz auch ein Nachweisproblem bei Sicherheit und Kontrolle.
Auf der Sapphire-Konferenz verankert SAP KI tiefer in zentrale Prozesse von Finance bis Supply Chain. Für Konzerne und Mittelstand im DACH-Raum ist das mehr als ein Produktupdate, weil SAP damit die Enterprise-KI-Agenda mitprägt.