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Washington plant laut Reuters, Dutzende Länder zwischen dem US-amerikanischen und dem chinesischen Technologieökosystem wählen zu lassen. Die Initiative Pax Silica soll dabei Lieferketten für Halbleiter, kritische Rohstoffe und KI-Infrastruktur absichern.
Die USA bereiten laut Reuters eine Aufforderung an Dutzende Staaten vor, sich im globalen KI-Wettbewerb entweder dem US-geführten oder dem chinesischen Technologieökosystem anzuschließen. Länder, die zugleich Pekings konkurrierender Initiative beitreten, könnten aus der US-Koalition ausgeschlossen werden.
Im Zentrum steht Pax Silica. Das US-Außenministerium bezeichnet die Initiative als sein zentrales Programm für KI- und Lieferkettensicherheit. Ende Juni unterzeichneten knapp drei Dutzend Länder eine gemeinsame Erklärung zur KI-Zusammenarbeit.
Ein US-Präsidialmemorandum vom 5. Juni verpflichtet das Außenministerium zudem, eine Strategie für den Umgang mit verbündeten und befreundeten Staaten angesichts ausländischer KI-Technologien zu entwickeln. Damit behandelt Washington den technologischen Wettbewerb zunehmend als geopolitische Blockbildung. Für viele Staaten wird die Frage unangenehm konkret: Kooperation mit beiden Seiten könnte künftig als politische Illoyalität gelten.
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Die Regierung von Präsident Donald Trump erwägt, offene KI-Modelle künftig in die Sicherheitsbewertung besonders leistungsfähiger Systeme einzubeziehen. Unternehmen und Vertreter der Open-Source-Community warnen vor einer Benachteiligung gegenüber geschlossenen Anbietern.
Die Initiative soll KI, Supercomputer, wissenschaftliche Datensätze und experimentelle Infrastruktur für Forschung, Energie und nationale Sicherheit bündeln. Mehr als 15 Bundesbehörden sollen daran beteiligt sein.
Laut Berichten soll CEO Sam Altman in frühen Gesprächen vorgeschlagen haben, rund 5 Prozent von OpenAI in einen staatlich verwalteten Public Wealth Fund einzubringen. Die Initiative befinde sich im Frühstadium und ist nicht unabhängig verifiziert.
Die Administration hat OpenAI gebeten, den Zugang zum neuen Modell GPT‑5.6 zunächst auf staatlich geprüfte Partner zu beschränken. Das Vorgehen könnte auf eine stärkere, routinisierte Vorprüfung leistungsfähiger Modelle durch Behörden hindeuten.
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