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Die Regierung von Präsident Donald Trump erwägt, offene KI-Modelle künftig in die Sicherheitsbewertung besonders leistungsfähiger Systeme einzubeziehen. Unternehmen und Vertreter der Open-Source-Community warnen vor einer Benachteiligung gegenüber geschlossenen Anbietern.
Die US-Regierung prüft laut Axios, offene KI-Modelle in ihren Rahmen für die Bewertung leistungsfähiger Systeme aufzunehmen. Bisher konzentriert sich das Verfahren vor allem auf geschlossene Modelle mit hoher Leistungsfähigkeit und möglichen Risiken für die nationale Sicherheit.
Eine endgültige Entscheidung gibt es noch nicht. Die Regierung verweist auf wachsende Fähigkeiten und Risiken offener Modelle. Unternehmen und Vertreter der Open-Source-Community befürchten dagegen zusätzliche Hürden gegenüber Anbietern geschlossener Systeme.
Parallel verpflichtet ein am 5. Juni 2026 veröffentlichtes Memorandum die US-Sicherheitsbehörden, kommerzielle und offene KI-Technologien zu übernehmen, ihren Einsatz zu prüfen und innerhalb von 90 Tagen eigene Regeln für sicherheitsrelevante Systeme auszuarbeiten. Offene Modelle geraten damit zwischen sicherheitspolitische Kontrolle und staatlichen Nutzungsdruck.
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