Aktuelle und ehemalige Beschäftigte werfen Meta vor, interne KI-Systeme und Produktivitätsdaten für die Auswahl von Mitarbeitern in einer bevorstehenden Entlassungsrunde genutzt zu haben. Der Konzern weist den Vorwurf zurück und betont, die Personalentscheidungen seien von Menschen getroffen worden.
Die Funktion nutzte öffentliche Instagram Profile als Referenzen für KI generierte Bilder. Wenige Tage nach dem Start nahm Meta sie wieder aus dem Produkt.
Mark Zuckerberg sagte in einer internen Town Hall, deren Aufnahme Reuters vorliegt, die Entwicklung von KI-Agenten habe in den vergangenen vier Monaten nicht wie erwartet an Fahrt gewonnen. Meta rechnet dennoch damit, innerhalb von drei bis sechs Monaten Vorteile aus seinen KI-Investitionen zu sehen.
Bloomberg berichtet, Meta arbeite an einem internen Programm namens „Meta Compute“, mit dem Entwickler Zugang zu gehosteten KI-Modellen und überschüssiger Rechenkapazität kaufen könnten. Die Meldung löste spürbare Kursbewegungen bei Meta und spezialisierten Neocloud-Anbietern aus.
Der Konzern erweitert seine KI-Wette über Software und Social Media hinaus. Mit dem Zukauf zeigt Meta, dass humanoide Robotik für Big Tech strategisch mehr wird als ein hübsches Zukunftsbild.
Meta führt die geplanten Entlassungen auf höhere Ausgaben für KI-Infrastruktur und Rechenzentren zurück. Konzernchef Mark Zuckerberg schließt weitere Kürzungen nicht aus.