Zurück zur Übersicht
Mark Zuckerberg sagte in einer internen Town Hall, deren Aufnahme Reuters vorliegt, die Entwicklung von KI-Agenten habe in den vergangenen vier Monaten nicht wie erwartet an Fahrt gewonnen. Meta rechnet dennoch damit, innerhalb von drei bis sechs Monaten Vorteile aus seinen KI-Investitionen zu sehen.
Mark Zuckerberg sagte in einer internen Town Hall, die Reuters vorliegt, die Entwicklung von KI-Agenten habe sich in den vergangenen vier Monaten „nicht in der Weise beschleunigt“, wie das Unternehmen erwartet habe.
Er räumte ein, dass Entlassungen und interne Umbauten im Zuge der Umstrukturierung nicht so sauber verlaufen seien wie geplant. Der Bericht nennt einen möglichen Gesamtaufwand für Meta in diesem Jahr von bis zu rund 145 Milliarden US-Dollar; Zuckerberg sagte, er erwarte in drei bis sechs Monaten spürbare Vorteile aus den Investitionen.
CTO Andrew Bosworth sagte, eine Überprüfung eines Programms zur Erfassung von Mausbewegungen und digitaler Aktivität habe ergeben, dass diese Daten nach aktueller Prüfung nicht in Trainingsdatensätze geflossen seien. Das Programm war zuvor pausiert worden.
Weiterlesen
Bloomberg berichtet, Meta arbeite an einem internen Programm namens „Meta Compute“, mit dem Entwickler Zugang zu gehosteten KI-Modellen und überschüssiger Rechenkapazität kaufen könnten. Die Meldung löste spürbare Kursbewegungen bei Meta und spezialisierten Neocloud-Anbietern aus.
Meta führt die geplanten Entlassungen auf höhere Ausgaben für KI-Infrastruktur und Rechenzentren zurück. Konzernchef Mark Zuckerberg schließt weitere Kürzungen nicht aus.
Der Dienst läuft auf WhatsApp und Messenger. Laut Meta nutzen bereits mehr als eine Million Unternehmen einen solchen Agenten, neu ist außerdem eine Plattform zur Anpassung und Skalierung.
Laut Financial Times konnte Google Meta nicht die angefragte Rechenleistung für die Nutzung der Gemini-Modelle liefern. Die Beschränkung habe interne Projekte bei Meta verzögert und Meta angewiesen, KI-Token sparsamer zu nutzen.