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Meta will KI- und Agenten-Workloads künftig auch auf Graviton-Prozessoren von Amazon Web Services betreiben. Vereinbart sind den Angaben zufolge Kapazitäten für zig Millionen Kerne, um die Rechenbasis breiter aufzustellen.
Meta und Amazon Web Services haben eine Vereinbarung über den Einsatz von Graviton-CPUs geschlossen. Nach Angaben der Unternehmen soll Meta damit KI- und Agenten-Workloads künftig auch auf den Prozessoren von AWS betreiben.
Den Angaben zufolge umfasst die Vereinbarung Kapazitäten für zig Millionen Graviton-Kerne. Die CPUs sollen vor allem rechenintensive Aufgaben hinter agentischer KI effizienter machen.
Der Deal zeigt, wie stark sich der KI-Wettbewerb von Modellen hin zu Infrastruktur, Chips und Betriebskosten verschiebt. Für Meta geht es darum, die Rechenbasis breiter aufzustellen und weniger von einzelnen Systemen abzuhängen.
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Meta will mehrere Generationen der nächsten MTIA-Chips gemeinsam mit Broadcom entwickeln. Die Hardware soll Metas KI-Anwendungen, Empfehlungsdienste und generative Workloads stärker auf eine eigene Basis stellen.
Die Laufzeit soll bis Dezember 2032 reichen. Der Abschluss zeigt, wie hart der Wettbewerb um KI-Rechenleistung inzwischen geworden ist.
Meta bestätigte, dass Angreifer zwischen dem 17. April und Anfang Juni 2026 eine Schwachstelle im Konto-Wiederherstellungs-Tool High Touch Support ausnutzten. Das System verschickte Passwort-Reset-Links an falsche E-Mail-Adressen, woraufhin 20.225 Konten übernommen wurden.
Der Dienst läuft auf WhatsApp und Messenger. Laut Meta nutzen bereits mehr als eine Million Unternehmen einen solchen Agenten, neu ist außerdem eine Plattform zur Anpassung und Skalierung.
Meta führt die geplanten Entlassungen auf höhere Ausgaben für KI-Infrastruktur und Rechenzentren zurück. Konzernchef Mark Zuckerberg schließt weitere Kürzungen nicht aus.