Zurück zur Übersicht
Meta führt die geplanten Entlassungen auf höhere Ausgaben für KI-Infrastruktur und Rechenzentren zurück. Konzernchef Mark Zuckerberg schließt weitere Kürzungen nicht aus.
Meta macht ausgerechnet die eigene KI-Offensive für den geplanten Stellenabbau mitverantwortlich. Höhere Kapitalausgaben für Infrastruktur und Rechenzentren drücken auf die Kostenbasis. Der schöne Nebeneffekt des KI-Rennens bleibt also aus: mehr Server, weniger Puffer.
Konzernchef Mark Zuckerberg wollte weitere Entlassungen nicht ausschließen. Der Fall zeigt ziemlich klar, was viele gerade verdrängen: KI ist nicht nur ein Produktthema, sondern auch eine Bilanzfrage.
Der Kommentarbereich wird geladen, sobald du ihn erreichst.
Weiterlesen
Mark Zuckerberg sagte in einer internen Town Hall, deren Aufnahme Reuters vorliegt, die Entwicklung von KI-Agenten habe in den vergangenen vier Monaten nicht wie erwartet an Fahrt gewonnen. Meta rechnet dennoch damit, innerhalb von drei bis sechs Monaten Vorteile aus seinen KI-Investitionen zu sehen.
Bloomberg berichtet, Meta arbeite an einem internen Programm namens „Meta Compute“, mit dem Entwickler Zugang zu gehosteten KI-Modellen und überschüssiger Rechenkapazität kaufen könnten. Die Meldung löste spürbare Kursbewegungen bei Meta und spezialisierten Neocloud-Anbietern aus.
Der Dienst soll E-Mails versenden, Reisen buchen und Formulare ausfüllen können. Zum Start ist Muse in den USA für iOS, Android und über eine eigene Website verfügbar.
Das Modell soll mehrstufige Aufgaben in einem Gespräch bearbeiten, Arbeitsabläufe parallel koordinieren und bei unklaren Vorgaben Rückfragen stellen. Für Coding-Aufgaben nennt Meta gegenüber der Vorgängerversion weniger Tool-Aufrufe und einen geringeren Token-Verbrauch.