Zurück zur Übersicht
Meta will mehrere Generationen der nächsten MTIA-Chips gemeinsam mit Broadcom entwickeln. Die Hardware soll Metas KI-Anwendungen, Empfehlungsdienste und generative Workloads stärker auf eine eigene Basis stellen.
Meta hat seine Partnerschaft mit Broadcom ausgebaut, um mehrere Generationen der nächsten MTIA-Chips gemeinsam zu entwickeln. Die kundenspezifischen KI-Chips sollen Metas KI-Anwendungen, Empfehlungsdienste und generative Workloads auf eine eigene Hardware-Basis stellen.
Der Schritt reiht sich in den breiteren Trend ein, dass große Plattformen mehr Kontrolle über Rechenleistung, Kosten und Lieferketten anstreben. Bei KI-Infrastruktur geht es damit längst nicht mehr nur um Tempo, sondern auch um Abhängigkeiten, die man lieber im eigenen Haus hält.
Weiterlesen
Meta baut die Zusammenarbeit mit Broadcom aus, um künftige MTIA-Chips gemeinsam zu entwickeln. Der Deal unterstreicht, wie wichtig eigene Siliziumchips für Kosten, Leistung und Versorgungssicherheit im KI-Geschäft geworden sind.
Bloomberg berichtet, Meta arbeite an einem internen Programm namens „Meta Compute“, mit dem Entwickler Zugang zu gehosteten KI-Modellen und überschüssiger Rechenkapazität kaufen könnten. Die Meldung löste spürbare Kursbewegungen bei Meta und spezialisierten Neocloud-Anbietern aus.
Der gemeinsam entwickelte Beschleuniger ist laut Broadcom für die Inferenz großer Sprachmodelle optimiert. OpenAI bezeichnet das Design als seinen ersten Intelligence Processor; Partner nennen bessere Performance pro Watt und planen eine schrittweise Bereitstellung bis Ende 2026.
Die AI XPV Platform startet mit einer von Apollo angeführten 35 Milliarden US Dollar Kapitallösung. Ziel ist nach Angaben der Unternehmen, bis 2028 mehr als 20 Gigawatt KI Rechenkapazität bereitzustellen.
Die Laufzeit soll bis Dezember 2032 reichen. Der Abschluss zeigt, wie hart der Wettbewerb um KI-Rechenleistung inzwischen geworden ist.