Zurück zur Übersicht
Meta bestätigte, dass Angreifer zwischen dem 17. April und Anfang Juni 2026 eine Schwachstelle im Konto-Wiederherstellungs-Tool High Touch Support ausnutzten. Das System verschickte Passwort-Reset-Links an falsche E-Mail-Adressen, woraufhin 20.225 Konten übernommen wurden.
Meta teilte in einer Mitteilung an die Staatsanwaltschaft von Maine mit, dass eine Lücke im Konto-Wiederherstellungs-Tool High Touch Support (HTS) ausgenutzt wurde. Zwischen dem 17. April und Anfang Juni 2026 seien dadurch 20.225 Instagram-Konten übernommen worden.
Laut der Mitteilung verhinderte ein Fehler in einem separaten Codepfad die Überprüfung, ob die vom Anfragenden genannte E-Mail-Adresse mit der beim Konto hinterlegten Adresse übereinstimmt. In der Folge verschickte das System Passwort-Reset-Links an E-Mail-Adressen, die nicht zum angefragten Konto gehörten. Meta entdeckte die Lücke am 31. Mai, deaktivierte das betroffene Tool, annullierte die Reset-Links und setzte betroffene Konten in einen obligatorischen Sicherheitscheck.
Sicherheitsforscher berichten, dass zeitweise auch hochkarätige Handles betroffen waren und viele Übernahmen Konten ohne aktivierte Zwei-Faktor-Authentifizierung trafen. Der Vorfall zeigt die Risiken, wenn automatisierte, KI-gestützte Supportprozesse direkte Kontrolle über sicherheitsrelevante Abläufe erhalten.
Weiterlesen
Sorgeberechtigte mit Aufsicht über Teen-Accounts sehen künftig, welche Themen Jugendliche in den vergangenen sieben Tagen mit Meta AI besprochen haben. Zusätzlich kündigt Meta einen neuen AI Wellbeing Expert Council an.
Der Dienst läuft auf WhatsApp und Messenger. Laut Meta nutzen bereits mehr als eine Million Unternehmen einen solchen Agenten, neu ist außerdem eine Plattform zur Anpassung und Skalierung.
Der Konzern erweitert seine KI-Wette über Software und Social Media hinaus. Mit dem Zukauf zeigt Meta, dass humanoide Robotik für Big Tech strategisch mehr wird als ein hübsches Zukunftsbild.
Meta führt die geplanten Entlassungen auf höhere Ausgaben für KI-Infrastruktur und Rechenzentren zurück. Konzernchef Mark Zuckerberg schließt weitere Kürzungen nicht aus.
Meta will KI- und Agenten-Workloads künftig auch auf Graviton-Prozessoren von Amazon Web Services betreiben. Vereinbart sind den Angaben zufolge Kapazitäten für zig Millionen Kerne, um die Rechenbasis breiter aufzustellen.