Zurück zur Übersicht
Der Jahresbericht bündelt Leistungsdaten, Investitionen, Adoption und Regulierung und liefert damit einen der belastbarsten Überblicksberichte zum globalen KI-Markt. Besonders auffällig: Der Vorsprung zwischen US- und China-Modellen ist laut Stanford HAI weiter kleiner geworden.
Stanford HAI hat den AI Index 2026 veröffentlicht. Der Bericht gilt als jährlicher Überblick über Modelle, Investitionen, Adoption und Regulierung im KI-Markt.
Laut dem Index schrumpfte der Abstand zwischen US- und China-Modellen auf 2,7 Prozentpunkte. Für 2025 nennt der Bericht weltweite Unternehmensinvestitionen in KI von 581,7 Milliarden Dollar sowie private Investitionen von 344,7 Milliarden Dollar.
Der Index zeigt damit nicht nur technische Leistungsdaten, sondern auch die ökonomische Dynamik hinter dem Markt. Für Unternehmen und Politik ist das ein nützlicher Realitätscheck: Das Rennen bleibt offen, aber der Abstand wird enger.
Weiterlesen
Das Institut der deutschen Wirtschaft vergleicht die KI-Wettbewerbsfähigkeit der EU mit den USA und China. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Europa Innovationen zu selten in marktfähige Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle übersetzt.
Das Projekt mit 300 Megawatt zeigt, wie stark KI-Infrastruktur in Europa von Kapital, Fläche und Strom abhängt. Mit an Bord sind laut Reuters Boosteroid und DL Invest Group.
Das britische Weiterbildungs-Startup will das Kapital für den Ausbau in Europa und mehr KI-Trainingsangebote nutzen. Zusätzlich übernimmt Multiverse die Berliner Daten- und KI-Trainingsfirma StackFuel.
Die Finanzierungsrunde zeigt, dass beim Ausbau von KI-Infrastruktur nicht nur Chips zählen, sondern auch Strom, Wärmeabfuhr und Rechendichte.
Bei den Gesprächen in Peking ging es laut Reuters um Sicherheitsprotokolle und den Umgang mit Missbrauchsrisiken. Ein gemeinsamer Rahmen könnte Signalwirkung weit über die beiden Länder hinaus haben.