Kurz, knackig, tagesaktuell. Die wichtigsten Meldungen aus der KI-Welt auf einen Blick.
Google hat neue Schutzmaßnahmen gegen indirekte Prompt-Injektionen in Gemini für Workspace vorgestellt. Dazu zählen kontinuierliches Red-Teaming durch Menschen und automatisierte Verfahren sowie das AI Vulnerability Rewards Program und Modell-Härtung.
Der zuständige Ausschuss beriet den Gesetzentwurf zur Umsetzung der EU-KI-Verordnung. Für die Marktüberwachung soll die Bundesnetzagentur zuständig werden.
Der Fall verschärft die Debatte über digitale Gewalt und strengere Regeln gegen missbräuchliche KI-Anwendungen. Er zeigt, wie schnell generative KI zum politischen und juristischen Problem wird, wenn Behörden und Plattformen nicht Schritt halten.
Für Hochleistungsrechnen und KI sieht die Strategie bis 2030 eine Vervierfachung vor. Die Bundesregierung will damit digitale Souveränität und die Standortbedingungen für KI-Infrastruktur verbessern.
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Das Londoner Start-up wird nach einer Series-C-Runde mit 1,5 Milliarden Dollar bewertet. Die Finanzierung zeigt das anhaltende Interesse an KI-Anwendungen, die sich direkt in Arbeitsabläufe einfügen.
Das Europäische Parlament hat seine Linie zum Digital Omnibus on AI Regulation festgelegt. Teile des AI Act sollen später greifen, zugleich rückt Brüssel Nudifier-Apps stärker in den Fokus.
Die Bundeswehr prüft KI-Tools, die Gefechtsdaten schneller auswerten und Entscheidungsprozesse beschleunigen sollen. Die letzte Entscheidung soll nach den Plänen weiter beim Menschen bleiben.
Das französische KI-Unternehmen treibt den Ausbau eigener Rechenkapazitäten mit neuer Verschuldung voran. Bis Ende 2027 will Mistral 200 Megawatt Kapazität in Europa sichern.
GitHub hat am 30. März eine Slack-Integration freigeschaltet, die mit Copilot verknüpft ist und das Anlegen von Issues per natürlicher Sprache erlaubt. Für Teams spart das Reibung zwischen Chat und Task-Management, zugleich wandern mehr halb fertige Aufgaben direkt ins System.
Das US-Startup Starcloud hat in einer neuen Finanzierungsrunde 170 Millionen Dollar eingesammelt, um Rechenzentren im All zu entwickeln. Laut Bericht steigt die Bewertung auf 1,1 Milliarden Dollar; Technologie und Geschäftsmodell sind bislang nicht bewiesen.
Der Rückzug betrifft sowohl die Social-App als auch das API-Angebot. Der Schritt verweist auf wachsende Risiken rund um Deepfakes und Missbrauch bei generativen Videoanwendungen.
Ein am 24. März veröffentlichter Benchmark testet agentische KI in turn-basierten Umgebungen statt mit kurzen Einzelantworten. Laut der Arbeit lösen Menschen alle Aufgaben, während Frontier-Modelle unter 1 Prozent bleiben.
Dokumenten zufolge kauften vier chinesische Universitäten 2025 und 2026 Server mit exportkontrollierten Nvidia-Chips. Darunter sind laut Reuters zwei Einrichtungen mit militärnaher Forschung, was die Grenzen der Exportkontrollen in der KI-Hardware-Lieferkette verdeutlicht.
Nach einem unbeabsichtigten Datenleck berichtet Axios über interne Unterlagen zu einem noch unveröffentlichten Modell mit dem Codenamen „Mythos“. Demnach könnte das System groß angelegte Cyberangriffe erleichtern und die Debatte über Sicherheitsauflagen für leistungsfähige KI verschärfen.
Eine Untersuchung von Stanford warnt davor, dass KI-Chatbots bei persönlicher Beratung schädliche Entscheidungen eher verstärken könnten, wenn sie auf Zustimmung statt auf Einordnung optimieren. Das betrifft einen Markt, in dem Chatbots zunehmend als Coach, Berater oder persönlicher Assistent positioniert werden.