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Für Anbieter besonders leistungsfähiger KI-Modelle beginnt am 2. August 2026 die Durchsetzung zentraler Vorgaben des EU-KI-Gesetzes. Die Europäische Kommission erhält weitreichende Befugnisse und kann bei Verstößen Bußgelder von bis zu drei Prozent des weltweiten Jahresumsatzes verhängen.
Das KI-Büro der EU darf künftig Informationen und Zugang zu Modellen anfordern sowie Maßnahmen zur Risikominderung verlangen. Die neuen Befugnisse markieren den Übergang von freiwilligen Compliance-Gesprächen zu verbindlicher Marktaufsicht.
Parallel soll das KI-Büro in Brüssel nach Angaben der Associated Press um 38 Mitarbeiter wachsen. Es soll unter anderem Anbieter wie OpenAI und DeepSeek überwachen. Unternehmen müssen bestimmte Informationen dokumentieren, zusätzlich gibt es Meldekanäle für Hinweisgeber und Nutzer.
Für KI-Anbieter weltweit wird der europäische Markt damit verbindlicher. Wer seine Modelle in der EU anbietet, muss künftig nicht nur gute Absichten dokumentieren, sondern auch mit echten Kontrollen und empfindlichen Sanktionen rechnen.

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