Die deutsche Finanzaufsicht warnt vor deutlich steigenden Cyberrisiken durch KI und richtet eine neue Einheit für gezielte IT-Inspektionen ein. Für Banken und Finanzdienstleister wird damit aus dem KI-Einsatz auch ein Nachweisproblem bei Sicherheit und Kontrolle.
Auf der Sapphire-Konferenz verankert SAP KI tiefer in zentrale Prozesse von Finance bis Supply Chain. Für Konzerne und Mittelstand im DACH-Raum ist das mehr als ein Produktupdate, weil SAP damit die Enterprise-KI-Agenda mitprägt.
Die neuen Funktionen zielen auf mehr Automatisierung in konkreten Arbeitsabläufen. Für Unternehmen ist das relevant, weil sich KI damit weiter von der Chat-Oberfläche in produktionsnahe Prozesse verschiebt.
Das Unternehmen gehört nach eigenen Angaben zu den ersten in der DACH-Region, die nach der neuen Norm ISO/IEC 42001 zertifiziert wurden. Für regulierte Branchen ist das vor allem deshalb relevant, weil der Einsatz von KI damit systematischer dokumentiert und kontrolliert werden soll.
Die Änderung dürfte vor allem Bestandskunden mit hybriden oder On-Premise-Umgebungen betreffen. Ein Mindestumsatz mit Cloud-Diensten soll laut Handelsblatt aber weiter Voraussetzung bleiben.
Der Konzern profitiert von steigender Nachfrage nach Stromversorgungslösungen für KI-Rechenzentren. Auch Zulieferer der Industrie spüren damit den Ausbau der KI-Infrastruktur.
Mit dem Zukauf will SAP die Integration von SAP- und Nicht-SAP-Daten verbessern. Der Konzern verknüpft den Schritt mit dem Einsatz agentischer KI in Unternehmen.
Eine IAB-Erhebung zeigt einen deutlichen Anstieg innerhalb von zwei Jahren: Der Anteil der Betriebe mit generativer KI stieg von 5 auf knapp 25 Prozent. Weitere 9 Prozent planen den Einsatz, große Betriebe liegen deutlich vor kleinen.
Das Startup entwickelt eine Engineering-Intelligence-Plattform für komplexe Industriebranchen wie Aerospace, Defense und Heavy Machinery. Mit dem frischen Kapital will SPREAD in Europa und den USA wachsen.
Die Expertenkommission will deutlich mehr Geld für Rechenleistung, Infrastruktur und eine lockerere Regulierung. Politisch brisant ist vor allem der Schulterschluss von Industriepolitik, Verteidigung und Digitalrecht.
Das Modell kann Schwachstellen in IT-Systemen in großem Umfang identifizieren. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik sieht dringenden Handlungsbedarf bei der Absicherung von Infrastrukturen.
Der kanadische KI-Anbieter Cohere und das deutsche Unternehmen Aleph Alpha wollen laut einem Bericht zusammengehen. Der Schritt würde die Konsolidierung im europäischen KI-Markt weiter beschleunigen.
Der Bundestagsausschuss hat am 22. April 2026 einen Bericht der Bundesregierung zum Einsatz von KI-Agenten in der Bundesverwaltung beraten. Damit rückt der praktische Einsatz von KI in Behörden stärker in den parlamentarischen Fokus.
Eine Anhörung im Ausschuss für Digitales und Staatsmodernisierung soll klären, wie die europäische KI-Regulierung in Deutschland praktisch angewendet wird. Für Anbieter, Behörden und Unternehmen wird damit aus EU-Recht konkreter Umsetzungsaufwand.
Das Verfahren für sogenanntes federated unlearning soll es ermöglichen, Daten eines ausscheidenden Partners aus einem dezentral trainierten KI-Modell zu entfernen, ohne das System komplett neu aufzusetzen. Für Unternehmen in kooperativen KI-Projekten könnte das die Datenkontrolle deutlich vereinfachen.
Die Fachmesse bringt rund 900 Aussteller und etwa 450 Sprecherinnen und Sprecher zusammen. Im Mittelpunkt stehen KI im Gesundheitswesen, Gesundheitsdaten, Interoperabilität und Cybersicherheit.
Die Bundesregierung hat im Bundestag den Stand der europäischen Pläne und einen möglichen deutschen Finanzierungsbeitrag benannt. Für den Beitrag in Deutschland sind im Sondervermögen 805 Millionen Euro vorgesehen.
Auf der Hannover Messe will die Initiative Made for Germany industrielle KI als Standortfrage zuspitzen. Im Mittelpunkt stehen ein angekündigter industriepolitischer Gipfel und ein erster gemeinsamer "Industrial AI Pledge" von Siemens, SAP und Deutsche Telekom.