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Auf der Hannover Messe will die Initiative Made for Germany industrielle KI als Standortfrage zuspitzen. Im Mittelpunkt stehen ein angekündigter industriepolitischer Gipfel und ein erster gemeinsamer "Industrial AI Pledge" von Siemens, SAP und Deutsche Telekom.
Auf der Hannover Messe rückt industrielle KI erneut in den Fokus der deutschen Standortpolitik. Die Initiative Made for Germany kündigte dazu einen industriepolitischen Gipfel mit Friedrich Merz sowie Vertretern von Siemens, SAP, Deutsche Telekom, Airbus und Isar Aerospace an.
Zugleich legen Siemens, SAP und Deutsche Telekom erstmals einen gemeinsamen "Industrial AI Pledge" vor. Die Botschaft der Initiative: Industrielle KI soll in Deutschland nicht bei Ankündigungen bleiben, sondern als Wettbewerbsfaktor für Produktion und Infrastruktur greifen.
Damit setzt die Branche auf mehr als die übliche Messe-Rhetorik. Entscheidend wird sein, ob aus dem Pakt belastbare Investitionen und produktive Anwendungen folgen oder ob am Ende nur der nächste hübsch formulierte Standort-Prospekt bleibt.
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SAP und Deutsche Telekom arbeiten laut einem Bericht an einer Plattform, die Verwaltungszugänge bündeln soll. Ziel ist ein einheitlicherer digitaler Zugang zu Behördenleistungen und damit eine stärkere Standardisierung in der öffentlichen Verwaltung.
Die Messe stellt industrielle KI-Anwendungen und kontrollierbare Datenarchitekturen in den Mittelpunkt ihres Programms. Schwarz Digits, AWS und Bain & Company sind an der zentralen Bühne beteiligt.
Die Industriemesse rückt Anwendungen für Fertigung, Automatisierung und Robotik in den Vordergrund. Damit liefert sie einen aktuellen Hinweis darauf, welche KI-Technologien in Europas Fabriken gerade Priorität haben.
Der Konzern stellt auf der Messe Anwendungen für die Fertigung vor. Im Fokus stehen KI und Robotik als Werkzeuge für Produktion und Automatisierung.