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Die American Federation of Teachers, die United Federation of Teachers und Microsoft wollen Datenschutz und menschliche Kontrolle beim Einsatz von KI an US-Schulen vertraglich absichern. Die Vorgaben können in Verträge zwischen Schulbezirken und Anbietern aufgenommen werden, schaffen aber keinen neuen landesweiten Rechtsrahmen.
Ein zentraler Punkt des Standards: Schüler- und Lehrerdaten sollen grundsätzlich nicht zum Training von KI-Modellen verwendet werden. Verboten werden außerdem unter anderem Verhaltensprofile, dauerhafte Standortüberwachung und biometrische Datenerfassung. Ausnahmen gelten nur für eng begrenzte Sicherheitszwecke.
KI-Systeme sollen keine Entscheidungen über Schüler oder Lehrkräfte ohne eine sinnvolle menschliche Prüfung treffen. Für agentische Funktionen gelten zusätzliche Einschränkungen: Aktionen mit Folgen außerhalb des KI-Systems müssen für Schüler standardmäßig deaktiviert und von der Schule ausdrücklich freigegeben werden.
US-Schulbezirke können die Vorgaben direkt in ihre Microsoft-Verträge übernehmen. Das ist kein neues Gesetz, aber ein konkreter Vertragsstandard für Datenschutz, Transparenz und menschliche Kontrolle. Gerade bei KI in Schulen ist das die deutlich sinnvollere Reihenfolge: erst Schutzregeln, dann Automatisierung.
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