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Die Kommission plant, den DMA auf Cloud- und KI-Dienste auszuweiten. Große Anbieter wie Amazon, Microsoft und Alphabet müssten sich damit auf zusätzliche Vorgaben bei Marktverhalten und Interoperabilität einstellen.
Die EU will den Digital Markets Act auf Cloud- und KI-Dienste ausweiten. Ziel ist es, neue Märkte früher unter die Wettbewerbsaufsicht zu stellen.
EU-Wettbewerbskommissarin Teresa Ribera begründete den Schritt damit, dass der Rechtsrahmen auch für neue KI- und Cloud-Märkte „future-proof“ sein solle. Betroffen wären vor allem große Anbieter wie Amazon, Microsoft und Alphabet.
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Nach einem AP-Bericht soll Microsoft keinen Umsatzanteil mehr an OpenAI zahlen. OpenAI kann künftig auch mit weiteren Cloud-Anbietern wie Amazon, Google und Oracle arbeiten, Microsoft bleibt primärer Partner.
Brüssel rückt zentrale Infrastruktur damit stärker ins Zentrum der Tech-Aufsicht. Für Anbieter entlang der KI-Wertschöpfungskette könnte das neue Vorgaben bei Rechenleistung, Zugang und Marktmacht bedeuten.
Die Kommission hat am 27. April vorläufige Maßnahmen zur Interoperabilität von Googles Android vorgelegt und bittet um Rückmeldungen. Ziel ist mehr Wahl bei KI-Diensten, die sich in das Smartphone integrieren und Aufgaben ausführen können.
Nach Reuters-Informationen geht es um mehrere Modelle, darunter Cybersecurity-Modelle, die in der EU bislang nicht verfügbar sind. Die Gespräche zeigen, wie stark Frontier-KI und Regulierung in Europa zusammenlaufen.