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Anthropic kündigte am 30. Juni 2026 an, gemeinsam mit großen Cloud‑Anbietern und Partnern einen konsensbasierten Rahmen zur objektiven Bewertung von KI‑Jailbreaks zu entwickeln. Ziel ist, Funde schneller zu priorisieren und Reaktionen zu standardisieren.
Anthropic teilte am 30. Juni 2026 mit, zusammen mit Amazon, Microsoft, Google und weiteren Partnern von Project Glasswing einen Konsensrahmen zu entwickeln, der die Schwere von sogenannten Jailbreaks in KI‑Modellen objektiv bewerten soll.
Der vorgeschlagene Bewertungsrahmen umfasst vier Dimensionen: Capability gain, Breadth of capability gain, Ease of weaponization und Discoverability. Anthropic beschreibt das Raster als Werkzeug zur Einordnung neuer Funde und zur Priorisierung von Gegenmaßnahmen und lädt andere Anbieter und Sicherheitspartner zur Mitarbeit ein.
Parallel will Anthropic seine operative Reaktion ausbauen: rund um die Uhr Monitoring, ein HackerOne‑Programm für Meldungen potenzieller Cyber‑Jailbreaks sowie engere Vorabtests und Informationsaustausch mit US‑Behörden. Der Schritt folgt auf exportrechtliche Beschränkungen des US‑Handelsministeriums vom 12. Juni; diese wurden laut Anthropic am 30. Juni aufgehoben, und Fable 5 soll ab dem 1. Juli wieder global verfügbar sein.
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Die US-Behörden haben die im Juni verhängten Exportbeschränkungen für Modelle von Anthropic aufgehoben. Fable 5 wird ab dem 1. Juli schrittweise wieder weltweit verfügbar gemacht, Mythos 5 bleibt zunächst nur für ausgewählte US‑Organisationen zugänglich.
Nach einem AP-Bericht soll Microsoft keinen Umsatzanteil mehr an OpenAI zahlen. OpenAI kann künftig auch mit weiteren Cloud-Anbietern wie Amazon, Google und Oracle arbeiten, Microsoft bleibt primärer Partner.
Die US-Regierung führt nach Berichten Verhandlungen mit großen Anbietern über ein freiwilliges Rahmenwerk. Ziel sind Benchmarks, Freigabetermine und Zugriffsregeln für besonders leistungsfähige KI‑Modelle; eine Ankündigung könnte bereits in Kürze erfolgen.
Auf dem Cannes-Festival verteidigte Demis Hassabis die Wettbewerbsposition von Google und DeepMind und bezeichnete die Gruppe als „größte und breiteste“ Forschungsbank. Seine Aussagen folgen auf Abgänge mehrerer Spitzenforscher zu OpenAI und Anthropic.