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Microsoft, Nvidia, Meta und weitere Organisationen warnen vor frühen Beschränkungen frei verfügbarer Modellgewichte. Sie sehen offene Modelle als wichtig für Wettbewerb, technologische Souveränität und eine breite Nutzung von KI.
Microsoft, Nvidia, Meta und zahlreiche weitere Technologieunternehmen und Organisationen lehnen pauschale Verbote sogenannter Open-Weight-Modelle ab. In einer gemeinsamen Erklärung argumentieren sie, frei herunterladbare, anpassbare und lokal betreibbare Modelle seien entscheidend für Wettbewerb, technologische Souveränität und eine breite Nutzung von KI.
Die Unterzeichner räumen ein, dass sich veröffentlichte Modellgewichte nur schwer kontrollieren lassen. Statt allgemeiner Verbote fordern sie gezielte Regeln gegen konkrete Missbrauchsfälle. Auch die Nutzung von Modellausgaben zur Weiterentwicklung anderer Modelle solle nicht pauschal als illegale Wertabschöpfung gelten.
Die Erklärung trifft noch keine politische Entscheidung, markiert aber eine klare Position im Streit zwischen offenen und geschlossenen Modellen. Bemerkenswert ist die argumentative Verschiebung: Offenheit soll nicht nur Innovation und Wettbewerb fördern, sondern auch zur Sicherheit beitragen. Genau diese Sicherheit dient bisher häufig als Begründung für mehr Kontrolle.
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