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Das US-Justizministerium hält das Training großer Sprachmodelle mit urheberrechtlich geschützten Texten grundsätzlich für vom Fair-Use-Prinzip gedeckt. Die Stellungnahme könnte Folgen für zahlreiche weitere Klagen gegen KI-Anbieter haben.
Das US-Justizministerium unterstützt OpenAI und Microsoft im Urheberrechtsverfahren der New York Times. In einem am 1. September 2026 eingereichten Schriftsatz argumentiert die Regierung, das Training großer Sprachmodelle mit geschützten Texten könne grundsätzlich unter Fair Use fallen.
Das Ministerium warnt, eine weitreichende Haftung für das Modelltraining könne den wissenschaftlichen Fortschritt, die wirtschaftliche Entwicklung und die nationale Sicherheit der USA beeinträchtigen. Die Stellungnahme bindet das Gericht nicht.
Der Schriftsatz gilt als erste bekannte Intervention der US-Regierung in die laufende Welle von Urheberrechtsverfahren gegen KI-Anbieter. Seine Bedeutung reicht deshalb über den konkreten Streit hinaus. Betroffen sein könnten auch Verfahren von Autoren, Verlagen, Musikunternehmen und Medienhäusern.
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