Zurück zur Übersicht
Das US-Verteidigungsministerium treibt den Einsatz von KI in sicherheitskritischen Netzen voran. Für Nvidia, Microsoft und AWS ist das ein klares Signal: Der Staat wird zum Großkunden für KI-Infrastruktur.
Mehr als 1,3 Millionen Mitarbeiter des Ministeriums nutzen laut TechCrunch bereits das GenAI.mil-Portal für nicht klassifizierte Aufgaben. Der Schritt zeigt, wie schnell sich der Bedarf an KI in der öffentlichen Hand vergrößert und wie wichtig Fragen zu Sicherheit, Beschaffung und Kontrolle nun werden.
Weiterlesen
Das US-Verteidigungsministerium öffnet klassifizierte Systeme für KI-Modelle von Google, Microsoft, AWS, Nvidia, OpenAI, Reflection und SpaceX. Der Schritt zeigt, wie tief KI inzwischen in sicherheitskritische Arbeitsumgebungen vordringt.
Ein US-Bundesrichter hat das Pentagon vorläufig daran gehindert, Anthropic als Lieferkettenrisiko einzustufen. Damit ist auch eine Anweisung zunächst blockiert, nach der Bundesbehörden Claude nicht nutzen sollten.
Über Amazon Bedrock werden OpenAI-Modelle, Codex und Managed Agents in AWS-Umgebungen verfügbar. Der Schritt zielt auf Unternehmenskunden, die KI bevorzugt dort einkaufen, wo sie ohnehin ihre Cloud betreiben.
Nach einem AP-Bericht soll Microsoft keinen Umsatzanteil mehr an OpenAI zahlen. OpenAI kann künftig auch mit weiteren Cloud-Anbietern wie Amazon, Google und Oracle arbeiten, Microsoft bleibt primärer Partner.
Der Konzern meldet für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2026 einen Umsatz von 82,9 Milliarden Dollar. Vor allem Azure und andere Cloud-Services treiben das Wachstum und machen sichtbar, wie sich KI-Infrastruktur inzwischen direkt im Geschäft niederschlägt.