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Das US-Handelsministerium will der Regierung der Vereinigten Arabischen Emirate sowie ausgewählten Unternehmen den Bezug bestimmter fortgeschrittener Rechenkomponenten ohne Einzelgenehmigung ermöglichen. Für andere Abnehmer und Leistungsklassen bleiben die Exportbeschränkungen bestehen.
Das US-Handelsministerium hat am 10. Juli 2026 eine Regel zur Veröffentlichung vorgelegt, die den exportrechtlichen Status der Vereinigten Arabischen Emirate anhebt. Die Veröffentlichung im Federal Register ist für den 14. Juli 2026 vorgesehen.
Zu den ausdrücklich genannten US-Unternehmen gehören Amazon, Apple, Google, Meta, Microsoft, OpenAI, Oracle und xAI. Auch die VAE-Unternehmen G42 und Core42 sollen bestimmte fortgeschrittene Rechenkomponenten ohne Einzelgenehmigung beziehen können. Für den Chip- und Serverbezug des Investitionsvehikels MGX kündigt die Behörde eine bevorzugte Prüfung an.
Die Lockerung gilt nur für ausdrücklich zugelassene Empfänger. Für andere Abnehmer und bestimmte Leistungsklassen bleiben Genehmigungspflichten bestehen. Washington öffnet den Zugang zu KI-Infrastruktur in den VAE damit gezielt, gibt ihn aber nicht pauschal frei.
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