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Die Europäische Union will bis zu 10 Milliarden Euro öffentliche Mittel bereitstellen und mindestens 20 Milliarden Euro privates Kapital mobilisieren. Die Rechenzentren sollen Europas Zugang zu leistungsfähiger KI-Infrastruktur sichern und die Abhängigkeit von Anbietern aus den USA und China verringern.
Die Europäische Kommission hat am 30. Juli 2026 eine Ausschreibung für bis zu sieben große KI-Rechenzentren gestartet. Die Anlagen sollen Start-ups, Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Behörden beim Training, bei der Feinabstimmung und beim Betrieb großer KI-Modelle unterstützen.
Jeder Standort soll mindestens 100.000 moderne KI-Chips einsetzen und damit etwa viermal leistungsfähiger sein als bestehende europäische KI-Rechenzentren. Dafür stellt die EU bis zu 10 Milliarden Euro an öffentlicher Finanzierung bereit. Mindestens 20 Milliarden Euro privates Kapital sollen hinzukommen.
Die Bewerbungsfrist endet am 12. November 2026. Die Vergabeentscheidungen sollen Anfang 2027 fallen. Spätestens 18 Monate nach Vertragsabschluss sollen die ausgewählten Anlagen den Betrieb aufnehmen. Europas KI-Strategie bekommt damit endlich Beton und Chips statt nur Absichtserklärungen.
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Der europäische AI Omnibus verlängert mehrere Fristen des EU-KI-Gesetzes und vereinfacht bestimmte Nachweispflichten. Für Unternehmen bedeutet das mehr Vorbereitungszeit, aber keinen Verzicht auf die Regulierung.
Die Europäische Kommission hat Leitlinien zu den Transparenzpflichten nach Artikel 50 des EU-KI-Gesetzes veröffentlicht. Die Vorgaben gelten ab dem 2. August 2026 und betreffen unter anderem die Kennzeichnung von KI-Inhalten und den Hinweis auf den Einsatz bestimmter Systeme.
Ein Expertenbericht des EU KI Büros bündelt die Einschätzungen von mehr als 100 Fachleuten zu Wettbewerbsfähigkeit, technologischer Souveränität und Sicherheit. Recheninfrastruktur, Energie und Wachstumskapital zählen demnach zu den entscheidenden Hürden.
Die Europäische Kommission hat am 19. Juni 2026 das EUROPA-Konsortium ausgewählt. Geplant ist ein offen zugängliches Modell mit mehr als 400 Milliarden Parametern, das alle 24 Amtssprachen der EU abdeckt; das Projekt erhält für ein Jahr Zugang zu EuroHPC-Rechenzeit.
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