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Ein Expertenbericht des EU KI Büros bündelt die Einschätzungen von mehr als 100 Fachleuten zu Wettbewerbsfähigkeit, technologischer Souveränität und Sicherheit. Recheninfrastruktur, Energie und Wachstumskapital zählen demnach zu den entscheidenden Hürden.
Die kommenden ein bis zwei Jahre könnten für Europas Position bei Frontier KI entscheidend werden. Zwar verfügt Europa über starke Forschung und einen bedeutenden Anteil der weltweiten KI Talente. Die Entwicklung führender Modelle konzentriert sich jedoch weiterhin überwiegend außerhalb der EU.
Als zentrale Engpässe nennt der Bericht Recheninfrastruktur, Energie und Wachstumskapital. Empfohlen werden bessere Investitionsbedingungen, mehr Rechtssicherheit bei Trainingsdaten, eine stärkere Bindung von Fachkräften und konkrete Ziele bis 2030.
Das EU KI Büro will die Vorschläge nun priorisieren und mit weiteren Institutionen ausarbeiten. Der Bericht ist ausdrücklich keine offizielle Position der EU Kommission. Die Botschaft ist trotzdem eindeutig: Europas KI Souveränität scheitert derzeit weniger an Ideen als an Tempo, Infrastruktur und Kapital.
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Die Europäische Kommission hat Leitlinien zu den Transparenzpflichten nach Artikel 50 des EU-KI-Gesetzes veröffentlicht. Die Vorgaben gelten ab dem 2. August 2026 und betreffen unter anderem die Kennzeichnung von KI-Inhalten und den Hinweis auf den Einsatz bestimmter Systeme.
Die Europäische Kommission hat am 19. Juni 2026 das EUROPA-Konsortium ausgewählt. Geplant ist ein offen zugängliches Modell mit mehr als 400 Milliarden Parametern, das alle 24 Amtssprachen der EU abdeckt; das Projekt erhält für ein Jahr Zugang zu EuroHPC-Rechenzeit.
Die Frist für Stellungnahmen zu den Entwurfsleitlinien nach Artikel 6 des EU‑KI‑Acts wurde von 23. Juni auf 23. Juli 2026 ausgedehnt. Die Leitlinien, veröffentlicht am 19. Mai, sollen Klarheit zur Abgrenzung hochriskanter Systeme schaffen.
Der freiwillige Leitfaden konkretisiert, wie Anbieter Transparenzpflichten der EU-KI-Verordnung erfüllen können und nennt technische Bausteine wie maschinenlesbare Metadaten und imperzeptible Wasserzeichen.