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Ein Expertenbericht des EU KI Büros bündelt die Einschätzungen von mehr als 100 Fachleuten zu Wettbewerbsfähigkeit, technologischer Souveränität und Sicherheit. Recheninfrastruktur, Energie und Wachstumskapital zählen demnach zu den entscheidenden Hürden.
Die kommenden ein bis zwei Jahre könnten für Europas Position bei Frontier KI entscheidend werden. Zwar verfügt Europa über starke Forschung und einen bedeutenden Anteil der weltweiten KI Talente. Die Entwicklung führender Modelle konzentriert sich jedoch weiterhin überwiegend außerhalb der EU.
Als zentrale Engpässe nennt der Bericht Recheninfrastruktur, Energie und Wachstumskapital. Empfohlen werden bessere Investitionsbedingungen, mehr Rechtssicherheit bei Trainingsdaten, eine stärkere Bindung von Fachkräften und konkrete Ziele bis 2030.
Das EU KI Büro will die Vorschläge nun priorisieren und mit weiteren Institutionen ausarbeiten. Der Bericht ist ausdrücklich keine offizielle Position der EU Kommission. Die Botschaft ist trotzdem eindeutig: Europas KI Souveränität scheitert derzeit weniger an Ideen als an Tempo, Infrastruktur und Kapital.

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