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Microsoft will Unternehmen stärker an die eigene KI-Plattform binden und zugleich den Wechsel zwischen verschiedenen Modellanbietern erleichtern. Der Konzern setzt dabei auf eigene Modelle, Agenten, Sicherheitswerkzeuge und Chips.
Microsoft will seine Abhängigkeit von einzelnen Modellanbietern verringern. CEO Satya Nadella warb bei der Quartalsbilanz am 29. Juli 2026 für eine Architektur, in der Unternehmen Modelle von OpenAI, Anthropic und anderen Anbietern austauschen können.
Zugleich beschleunigt Microsoft die Entwicklung eigener MAI Modelle. Nach Angaben des Konzerns stehen inzwischen mehr als 11.000 Modelle über die Cloud zur Verfügung. Eigene Modelle und Infrastruktur sollen dabei als kostengünstige Alternative zu den Angeboten großer KI Labore dienen.
Die Geschäftszahlen liefern den nötigen Rückenwind: Microsoft meldete für das vierte Quartal einen Umsatz von 90 Milliarden US Dollar. Azure und andere Cloud Dienste wuchsen um 43 Prozent, Microsoft 365 Copilot überschritt nach Unternehmensangaben 30 Millionen zahlende Sitze. Microsoft will damit nicht länger nur die Plattform für fremde Modelle sein, sondern selbst über den wichtigsten Teil des Geschäfts bestimmen.
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Microsoft verlagert ausgewählte Prompt-Workloads in Excel und Outlook auf firmeneigene MAI-Modelle. Ziel ist, laufende KI-Kosten zu senken und die Abhängigkeit von Drittanbietern zu reduzieren, was Folgen für spezialisierte Modellanbieter haben dürfte.
Ein internes Memo nennt einen Release "as soon as Wednesday"; der Start soll kurz verschoben worden sein, um die Effizienz des Modells zu verbessern. Die geplante Auslieferung wäre der erste sichtbare Produktschritt der Kooperation.
Das US-Handelsministerium will der Regierung der Vereinigten Arabischen Emirate sowie ausgewählten Unternehmen den Bezug bestimmter fortgeschrittener Rechenkomponenten ohne Einzelgenehmigung ermöglichen. Für andere Abnehmer und Leistungsklassen bleiben die Exportbeschränkungen bestehen.
Die US-Regierung führt nach Berichten Verhandlungen mit großen Anbietern über ein freiwilliges Rahmenwerk. Ziel sind Benchmarks, Freigabetermine und Zugriffsregeln für besonders leistungsfähige KI‑Modelle; eine Ankündigung könnte bereits in Kürze erfolgen.
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