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Die US-Behörden haben die im Juni verhängten Exportbeschränkungen für Modelle von Anthropic aufgehoben. Fable 5 wird ab dem 1. Juli schrittweise wieder weltweit verfügbar gemacht, Mythos 5 bleibt zunächst nur für ausgewählte US‑Organisationen zugänglich.
Anthropic teilte am 30. Juni 2026 mit, dass die am 12. Juni verhängten Exportkontrollen für Claude Fable 5 und Claude Mythos 5 aufgehoben wurden. Fable 5 werde ab dem 1. Juli schrittweise über die Claude‑Plattformen wieder global bereitgestellt; vorübergehend gelten Beschränkungen für Pro, Team und Enterprise.
Auslöser der Kontrollen war eine von Amazon‑Forschenden beschriebene Methode, mit der Safeguards bei Fable 5 in einem Einzelfall umgangen werden konnten. Anthropic sagt, es habe einen verbesserten Sicherheitsklassifizierer trainiert, der die beschriebene Umgehung in über 99 Prozent der Fälle blockiert; bei blockierten Anfragen antworte stattdessen ein älteres Modell (Opus 4.8).
Anthropic betont, die Vorfälle zeigten die Notwendigkeit eines gemeinsamen Branchenrahmens zur Bewertung und Priorisierung sogenannter Jailbreaks. Das Unternehmen nennt enge Zusammenarbeit mit US‑Behörden und anderen Anbietern, darunter Amazon, Microsoft und Google, bei Prüfverfahren und prä‑Release‑Tests.
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Anthropic kündigte am 30. Juni 2026 an, gemeinsam mit großen Cloud‑Anbietern und Partnern einen konsensbasierten Rahmen zur objektiven Bewertung von KI‑Jailbreaks zu entwickeln. Ziel ist, Funde schneller zu priorisieren und Reaktionen zu standardisieren.
Nach einem AP-Bericht soll Microsoft keinen Umsatzanteil mehr an OpenAI zahlen. OpenAI kann künftig auch mit weiteren Cloud-Anbietern wie Amazon, Google und Oracle arbeiten, Microsoft bleibt primärer Partner.
Die US-Regierung führt nach Berichten Verhandlungen mit großen Anbietern über ein freiwilliges Rahmenwerk. Ziel sind Benchmarks, Freigabetermine und Zugriffsregeln für besonders leistungsfähige KI‑Modelle; eine Ankündigung könnte bereits in Kürze erfolgen.
Auf dem Cannes-Festival verteidigte Demis Hassabis die Wettbewerbsposition von Google und DeepMind und bezeichnete die Gruppe als „größte und breiteste“ Forschungsbank. Seine Aussagen folgen auf Abgänge mehrerer Spitzenforscher zu OpenAI und Anthropic.