Washington plant laut Reuters, Dutzende Länder zwischen dem US-amerikanischen und dem chinesischen Technologieökosystem wählen zu lassen. Die Initiative Pax Silica soll dabei Lieferketten für Halbleiter, kritische Rohstoffe und KI-Infrastruktur absichern.
Die Regierung von Präsident Donald Trump erwägt, offene KI-Modelle künftig in die Sicherheitsbewertung besonders leistungsfähiger Systeme einzubeziehen. Unternehmen und Vertreter der Open-Source-Community warnen vor einer Benachteiligung gegenüber geschlossenen Anbietern.
Die Initiative soll KI, Supercomputer, wissenschaftliche Datensätze und experimentelle Infrastruktur für Forschung, Energie und nationale Sicherheit bündeln. Mehr als 15 Bundesbehörden sollen daran beteiligt sein.
Laut Berichten soll CEO Sam Altman in frühen Gesprächen vorgeschlagen haben, rund 5 Prozent von OpenAI in einen staatlich verwalteten Public Wealth Fund einzubringen. Die Initiative befinde sich im Frühstadium und ist nicht unabhängig verifiziert.
Die Administration hat OpenAI gebeten, den Zugang zum neuen Modell GPT‑5.6 zunächst auf staatlich geprüfte Partner zu beschränken. Das Vorgehen könnte auf eine stärkere, routinisierte Vorprüfung leistungsfähiger Modelle durch Behörden hindeuten.
Anthropic hat den Zugang zu den Modellen Claude Fable 5 und Claude Mythos 5 nach einer Direktive der US-Regierung vorübergehend deaktiviert. Das Unternehmen nennt eine Exportkontrollanweisung vom 12. Juni 2026 als Grund und arbeitet an einer Wiederherstellung.
Die US-Regierung erließ eine Direktive, die den Zugriff auf besonders leistungsfähige Modelle für ausländische Nutzer einschränken soll. Anthropic setzte Fable 5 und Mythos 5 daraufhin aus, widerspricht der Anordnung und kündigte an, den Zugang so bald wie möglich wiederherstellen zu wollen.
Die Unternehmen öffnen ihre Frontier-Modelle für Sicherheitsprüfungen vor dem breiten Einsatz. Im Fokus stehen Risiken durch Cyberangriffe und militärische Fehlanwendung.