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Die von Yoshua Bengio gegründete Organisation soll einen Ansatz für transparentere und besser kontrollierbare KI entwickeln. Deutschland plant dafür rund 100 Millionen Euro, die Förderung steht jedoch noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die Europäischen Kommission.
Deutschland und Kanada wollen LawZero mit insgesamt bis zu 300 Millionen kanadischen Dollar unterstützen. Deutschland soll rund die Hälfte der Summe beisteuern. Die deutsche Förderung muss noch von der Europäischen Kommission genehmigt werden.
LawZero arbeitet an „Scientist AI“, einem KI-System, das transparent schlussfolgern, evidenzbasierte Ergebnisse liefern und keine eigenen Ziele verfolgen soll. Geplant sind außerdem ein Standort in Berlin und der Ausbau einer souveränen Recheninfrastruktur in Kanada.
Damit setzen die Regierungen auf einen Gegenentwurf zu autonomen KI-Agenten. Die Idee ist plausibel, der Beweis steht aus: Ob sich Sicherheit durch Design technisch gegen etablierte Modelle behaupten kann, muss LawZero erst zeigen.
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EU-Kommissionsvizepräsidentin Henna Virkkunen hält internationale Vorgaben für KI angesichts möglicher Cyber- und Biogefahren für notwendig. Der EU-KI-Act setzt bereits Regeln für Anbieter in Europa, gilt aber nicht weltweit.
ChatGPT fällt damit unter zusätzliche Pflichten des Digital Services Act. Die Regeln sollen systemische Risiken für Nutzer und Gesellschaft begrenzen.
Für Anbieter besonders leistungsfähiger KI-Modelle beginnt am 2. August 2026 die Durchsetzung zentraler Vorgaben des EU-KI-Gesetzes. Die Europäische Kommission erhält weitreichende Befugnisse und kann bei Verstößen Bußgelder von bis zu drei Prozent des weltweiten Jahresumsatzes verhängen.