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Amazon will mindestens 25 Milliarden US-Dollar durch eine in mehreren Tranchen aufgelegte US-Dollar-Anleihe aufnehmen. Die Erlöse sollen in Rechenzentren, Chips und sonstige KI-Infrastruktur fließen; Barclays, Goldman Sachs, J.P. Morgan und Morgan Stanley begleiten die Platzierung.
Amazon plant, mindestens 25 Milliarden US-Dollar durch eine in mehreren Tranchen aufgelegte US-Dollar-Anleihe zu beschaffen. Die Platzierung soll in bis zu acht Tranchen erfolgen, mit Laufzeiten von kurzfristig bis 40 Jahren.
Barclays, Goldman Sachs, J.P. Morgan und Morgan Stanley fungieren als Joint-Bookrunners. Amazon nennt in Einreichungen und Kommentaren "allgemeine Unternehmenszwecke" als Verwendungszweck; Berichten zufolge erreichte die Nachfrage zeitweise rund 62 Milliarden US-Dollar.
Die Transaktion reiht sich in eine Serie großvolumiger Kapitalaufnahmen der Tech-Unternehmen ein, mit denen Rechenzentren und Chipkapazitäten für KI-Projekte ausgebaut werden.
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Berichten zufolge prüft OpenAI, den für Ende 2026 geplanten Börsengang auf 2027 zu verschieben. Interne Debatten über Marktbedingungen und eine angestrebte Bewertung von bis zu einer Billion US-Dollar stehen demnach im Vordergrund.
Goldman Sachs schätzt kumulative Infrastruktur‑CapEx von rund 7,6 Billionen US‑Dollar für 2026 bis 2031. Der Fokus verschiebt sich von Modellen zu Rechenzentren, Energieversorgung und Industrieanwendungen.
Amazon erwägt, Teile seiner selbst entwickelten Trainium-Hardware als fertige Serverracks an externe Kunden zu verkaufen. Ein solcher Schritt würde das Unternehmen direkter in Konkurrenz zu etablierten Chip- und Serveranbietern bringen, setzt aber zusätzliche Kapazitäten voraus.
Anthropic will laut Amazon über zehn Jahre mehr als 100 Milliarden Dollar für AWS-Technologien ausgeben und sich bis zu 5 Gigawatt Rechenleistung sichern. Der Deal zeigt, dass im KI-Markt vor allem Kapazität, Strom und Chips zum Engpass werden.