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Amazon erwägt, Teile seiner selbst entwickelten Trainium-Hardware als fertige Serverracks an externe Kunden zu verkaufen. Ein solcher Schritt würde das Unternehmen direkter in Konkurrenz zu etablierten Chip- und Serveranbietern bringen, setzt aber zusätzliche Kapazitäten voraus.
Amazon Web Services führt dem Bericht zufolge Gespräche darüber, Teile seiner Trainium-Hardware auch an externe Rechenzentrumsbetreiber zu verkaufen. AWS-Infrastrukturchef Peter DeSantis habe entsprechende Verhandlungen bestätigt.
Im aktuellen Aktionärsbrief nennt Amazon eine jährliche Erlös-Run-Rate des Chipgeschäfts von über 20 Milliarden US-Dollar und beschreibt die Möglichkeit, künftig komplette Racks mit eigener Hardware an Dritte zu verkaufen. Als eigenständiges Geschäft schätzt das Unternehmen eine hypothetische Run-Rate von rund 50 Milliarden US-Dollar; gleichzeitig verweist es auf bestehende Kapazitätsengpässe.
Würden fertige Trainium-Serverracks extern angeboten, wäre das ein direkter Wettbewerbszug gegenüber etablierten Anbietern wie Nvidia. Praktisch dürfte das Vorhaben allerdings an knappen Fertigungsvolumina und bereits vergebener Kapazitäten scheitern.
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