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Prometheus hat in einer Series B 12 Milliarden US-Dollar eingesammelt und erreicht damit eine Bewertung von rund 41 Milliarden US-Dollar. Die Runde unterstreicht das Interesse von Investoren an kapitalintensiver Industrie‑KI statt am reinen Chatbot-Wettlauf.
Prometheus, das von Jeff Bezos und Vik Bajaj geführte Startup für physische KI, hat in einer Series B 12 Milliarden US-Dollar aufgenommen und kommt damit auf eine Bewertung von etwa 41 Milliarden US-Dollar. Zu den Unterstützern zählen JPMorgan, BlackRock, Goldman Sachs, DST Global und Arch Venture Partners; Bezos bleibt ein bedeutender Geldgeber.
Das Unternehmen positioniert sich mit dem Ziel, einen sogenannten "artificial general engineer" zu entwickeln, also Software zur Beschleunigung von Entwicklungs- und Vorserienphasen in Bereichen wie Luftfahrt, Elektronik und Medizintechnik. Prometheus beschäftigt laut Bericht rund 150 Mitarbeiter und will den Großteil der Mittel für Rechenkapazität und mögliche Übernahmen verwenden. Managementangaben zu Produktreife und Trainingsdaten wurden nicht gemacht.
Die Finanzierungsrunde signalisiert, dass Investoren Anwendungen für physische und industrielle KI zunehmend als strategische Infrastruktur betrachten. Das verschiebt den Fokus weg von reinen Chatbot-Wettläufen hin zu kapital- und ressourcenintensiven Projekten mit anderen technologischen und regulatorischen Anforderungen.
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Das australische Unternehmen gab am 29. Juni 2026 den Abschluss einer überzeichneten Privatplatzierung über 1,6 Mrd. USD bekannt. Die Mittel sollen eine sechsjährige Compute‑Kooperation mit NVIDIA sowie den Aufbau großskaliger KI‑Infrastruktur in Australien und der Asien‑Pazifik‑Region finanzieren.
Amazon will mindestens 25 Milliarden US-Dollar durch eine in mehreren Tranchen aufgelegte US-Dollar-Anleihe aufnehmen. Die Erlöse sollen in Rechenzentren, Chips und sonstige KI-Infrastruktur fließen; Barclays, Goldman Sachs, J.P. Morgan und Morgan Stanley begleiten die Platzierung.
Goldman Sachs schätzt kumulative Infrastruktur‑CapEx von rund 7,6 Billionen US‑Dollar für 2026 bis 2031. Der Fokus verschiebt sich von Modellen zu Rechenzentren, Energieversorgung und Industrieanwendungen.
Berichten zufolge prüft OpenAI, den für Ende 2026 geplanten Börsengang auf 2027 zu verschieben. Interne Debatten über Marktbedingungen und eine angestrebte Bewertung von bis zu einer Billion US-Dollar stehen demnach im Vordergrund.
Apollo Global Management und Blackstone arbeiten laut Reuters an einer rund 36 Milliarden Dollar schweren Schuldenfinanzierung für Anthropic. Der geplante Deal soll den Ausbau der KI-Infrastruktur des Unternehmens stützen und zeigt, wie kapitalintensiv der Frontier-KI-Markt geworden ist.