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Das US-Handelsministerium erlaubte Anthropic am 26. Juni, das Modell Claude Mythos 5 an eine als vertrauenswürdig eingestufte Liste von US-Unternehmen und Behörden zu liefern. Die Entscheidung hebt Teile früherer Beschränkungen auf, belässt aber weitere Auflagen für nicht gelistete Organisationen.
Das Commerce Department teilte in einem Schreiben mit, dass für die in Annex A genannten Stellen künftig keine Export- oder Übertragungslizenz mehr erforderlich sei. Berichten zufolge erhalten mehr als 100 US‑Unternehmen und Institutionen Zugriff; die ebenfalls betroffene Variante Fable 5 ist demnach nicht automatisch freigegeben.
Die Freigabe folgt auf eine Anordnung vom 12. Juni, die Anthropic zu einer vorübergehenden Abschaltung von Mythos‑ und Fable‑Zugängen zwang. Behörden bezeichnen die Entscheidung als partielle Deeskalation.
Beobachter sehen in dem Vorgehen einen praktischen Präzedenzfall für ein aufsichtliches System, das Zugänge zu frontierfähigen KI‑Modellen selektiv regelt. Das hat Folgen für internationale Partner, Wettbewerber und die Governance leistungsfähiger KI.
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Die US-Behörden haben die im Juni verhängten Exportbeschränkungen für Modelle von Anthropic aufgehoben. Fable 5 wird ab dem 1. Juli schrittweise wieder weltweit verfügbar gemacht, Mythos 5 bleibt zunächst nur für ausgewählte US‑Organisationen zugänglich.
Die US-Regierung führt nach Berichten Verhandlungen mit großen Anbietern über ein freiwilliges Rahmenwerk. Ziel sind Benchmarks, Freigabetermine und Zugriffsregeln für besonders leistungsfähige KI‑Modelle; eine Ankündigung könnte bereits in Kürze erfolgen.
Die Behörde verlangt Exportkontrollen für Zugriff durch "foreign persons". Anthropic stellte beide Modelle weltweit ab, um der Anordnung zu entsprechen.
Anthropic hat den Zugang zu den Modellen Claude Fable 5 und Claude Mythos 5 nach einer Direktive der US-Regierung vorübergehend deaktiviert. Das Unternehmen nennt eine Exportkontrollanweisung vom 12. Juni 2026 als Grund und arbeitet an einer Wiederherstellung.
Frankreich hat Sam Altman, Dario Amodei und Demis Hassabis zu einem Arbeitsessen mit Staats- und Regierungschefs beim G7-Gipfel (15.–17. Juni 2026) eingeladen. Auf der Agenda stehen KI-Governance, Online-Sicherheit und Infrastruktur.