Zurück zur Übersicht
Mehrere US-Staatsanwaltschaften haben OpenAI Vorladungen zu Werbe- und Nutzerbindungspraktiken, zum Umgang mit Gesundheitsdaten sowie zum Schutz von Minderjährigen und verletzlichen Nutzern geschickt. Die Untersuchung ist informationsorientiert, könnte aber weitreichende Folgen für Regulierung und Haftung großer Sprachmodelle haben.
Mehrere US-Staatsanwaltschaften haben OpenAI mit einer breit angelegten Vorladung belegt. Gefordert werden Dokumente zu Werbe- und Nutzerbindungspraktiken, dem Umgang mit Verbrauchs- und Gesundheitsdaten, zu Aktivitäten gegenüber Minderjährigen und älteren Nutzern sowie zum Modellverhalten ("sycophancy").
OpenAI teilte Medien mit, die Anfrage ernst zu nehmen und konstruktiv mit den Behörden zusammenzuarbeiten. Das Unternehmen verwies zugleich auf bestehende Schutzmaßnahmen für Minderjährige und besonders verletzliche Nutzer.
Die Maßnahme ist eine informationsorientierte Untersuchung und erhebt keinen formalen Vorwurf. Rechtliche Beobachter sehen in der Aktion eine weitere Ebene staatlicher Aufsicht, die mögliche Folgen für Regulierung und Haftung großer Sprachmodelle eröffnet.
Der Kommentarbereich wird geladen, sobald du ihn erreichst.
Weiterlesen