Zurück zur Übersicht
Mehrere US-Staatsanwaltschaften haben OpenAI Vorladungen zu Werbe- und Nutzerbindungspraktiken, zum Umgang mit Gesundheitsdaten sowie zum Schutz von Minderjährigen und verletzlichen Nutzern geschickt. Die Untersuchung ist informationsorientiert, könnte aber weitreichende Folgen für Regulierung und Haftung großer Sprachmodelle haben.
Mehrere US-Staatsanwaltschaften haben OpenAI mit einer breit angelegten Vorladung belegt. Gefordert werden Dokumente zu Werbe- und Nutzerbindungspraktiken, dem Umgang mit Verbrauchs- und Gesundheitsdaten, zu Aktivitäten gegenüber Minderjährigen und älteren Nutzern sowie zum Modellverhalten ("sycophancy").
OpenAI teilte Medien mit, die Anfrage ernst zu nehmen und konstruktiv mit den Behörden zusammenzuarbeiten. Das Unternehmen verwies zugleich auf bestehende Schutzmaßnahmen für Minderjährige und besonders verletzliche Nutzer.
Die Maßnahme ist eine informationsorientierte Untersuchung und erhebt keinen formalen Vorwurf. Rechtliche Beobachter sehen in der Aktion eine weitere Ebene staatlicher Aufsicht, die mögliche Folgen für Regulierung und Haftung großer Sprachmodelle eröffnet.
Weiterlesen
Senator Bernie Sanders schlägt ein Gesetz vor, das Unternehmen wie OpenAI, Anthropic und xAI verpflichtet, einmalig 50 Prozent ihrer Aktien an einen föderalen Staatsfonds abzugeben. Der Fonds soll Erträge auszahlen und staatliche Gegenmacht gegenüber den großen KI-Laboren schaffen.
Frankreich hat Sam Altman, Dario Amodei und Demis Hassabis zu einem Arbeitsessen mit Staats- und Regierungschefs beim G7-Gipfel (15.–17. Juni 2026) eingeladen. Auf der Agenda stehen KI-Governance, Online-Sicherheit und Infrastruktur.
Mehrere Generalstaatsanwälte haben OpenAI per Subpoena zur Herausgabe umfangreicher Unterlagen aufgefordert, darunter Werbung, Nutzerdaten, Gesundheitsinformationen sowie interne Richtlinien und Modellverhalten. Der Schritt erhöht das rechtliche Risiko für OpenAI kurz nach einer vertraulichen Einreichung zur Börsenregistrierung.
Brüssel verhandelt offenbar nicht nur über Regeln, sondern auch direkt über den Zugriff auf Frontier-KI. Das könnte zum Präzedenzfall werden, wie die EU bei Sicherheit und Marktzugang mit den größten Modellen umgeht.
IBM gab am 23. Juni 2026 bekannt, dem OpenAI Daybreak Cyber Partner Program beizutreten und ein neues Application-Security-Service zur schnellen Erkennung, Priorisierung und Behebung von Software-Schwachstellen anzubieten. OpenAI beschreibt Daybreak als Plattform, die frontier-Modelle, Codex Security und Partner verknüpft.