Zurück zur Übersicht
Senator Bernie Sanders schlägt ein Gesetz vor, das Unternehmen wie OpenAI, Anthropic und xAI verpflichtet, einmalig 50 Prozent ihrer Aktien an einen föderalen Staatsfonds abzugeben. Der Fonds soll Erträge auszahlen und staatliche Gegenmacht gegenüber den großen KI-Laboren schaffen.
Bernie Sanders hat in einem Gastbeitrag vorgeschlagen, Unternehmen wie OpenAI, Anthropic und xAI einer einmaligen Abgabe von 50 Prozent ihrer Aktien zu unterwerfen. Die eingezogenen Anteile sollen in einen "American A.I. Sovereign Wealth Fund" fließen, der Stimmrechte und Sitze in den Vorständen hält.
Sanders begründet den Vorstoß damit, dass KI auf kollektiver Intelligenz beruhe und die daraus entstehenden Werte der Gesellschaft zugutekommen sollten. Der Fonds soll Erträge ausschütten und als staatliche Gegenmacht zu Entscheidungen der großen KI-Labs dienen.
Der Vorschlag hat in Washington heftige Debatten ausgelöst. Befürworter sehen darin eine Möglichkeit, technologische Renditen zu demokratisieren, Kritiker sprechen von Enteignung und Marktverzerrung. Sanders veröffentlichte den Text am 1. Juni, Details zu Zeitplan und Gesetzesformulierung stehen noch aus.
Weiterlesen
Die US-Regierung führt nach Berichten Verhandlungen mit großen Anbietern über ein freiwilliges Rahmenwerk. Ziel sind Benchmarks, Freigabetermine und Zugriffsregeln für besonders leistungsfähige KI‑Modelle; eine Ankündigung könnte bereits in Kürze erfolgen.
Frankreich hat Sam Altman, Dario Amodei und Demis Hassabis zu einem Arbeitsessen mit Staats- und Regierungschefs beim G7-Gipfel (15.–17. Juni 2026) eingeladen. Auf der Agenda stehen KI-Governance, Online-Sicherheit und Infrastruktur.
Brüssel verhandelt offenbar nicht nur über Regeln, sondern auch direkt über den Zugriff auf Frontier-KI. Das könnte zum Präzedenzfall werden, wie die EU bei Sicherheit und Marktzugang mit den größten Modellen umgeht.
Das US-Handelsministerium will der Regierung der Vereinigten Arabischen Emirate sowie ausgewählten Unternehmen den Bezug bestimmter fortgeschrittener Rechenkomponenten ohne Einzelgenehmigung ermöglichen. Für andere Abnehmer und Leistungsklassen bleiben die Exportbeschränkungen bestehen.
Microsoft verlagert ausgewählte Prompt-Workloads in Excel und Outlook auf firmeneigene MAI-Modelle. Ziel ist, laufende KI-Kosten zu senken und die Abhängigkeit von Drittanbietern zu reduzieren, was Folgen für spezialisierte Modellanbieter haben dürfte.