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Gegner des Ausbaus von Rechenzentren haben am 18. Juli landesweit protestiert. Sie kritisieren vor allem den steigenden Strom- und Wasserverbrauch, den Flächenbedarf sowie die geringe Mitsprache lokaler Gemeinden.
Nach Angaben von Reuters fanden in 42 US-Bundesstaaten insgesamt 142 Kundgebungen statt. Die Proteste richteten sich gegen den raschen Ausbau von Rechenzentren, der durch die steigende Nachfrage nach KI-Diensten zusätzlich an Fahrt gewinnt.
Organisiert wurde die Aktion von Humans First. Die Gruppe fordert mehr Transparenz, den Schutz lokaler Ressourcen und eine stärkere Beteiligung der Bevölkerung bei der Genehmigung neuer Rechenzentren.
Der Widerstand geht damit über einzelne Bauprojekte hinaus. Laut einer im Juni veröffentlichten Reuters/Ipsos-Umfrage befürwortet nur etwa ein Drittel der US-Bevölkerung das aktuelle Ausbautempo. Lediglich 14 Prozent würden ein KI-Rechenzentrum in der eigenen Gemeinde unterstützen. Für Betreiber wird die lokale Akzeptanz damit vom PR-Thema zum politischen Risiko.
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