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Valar Atomics demonstrierte am 1. Juli in Utah, dass sein Mikroreaktor Ward 250 Strom für Nvidias Blackwell-KI‑Hardware liefern kann. Die Partner kündigen den Bau eines kleinen, wasserarmen Rechenzentrums an; der Test ist Teil des DOE Reactor Pilot Program.
Valar Atomics und Nvidia zeigten bei einer Vorführung in Utah, dass Nvidias Blackwell-basierte Systeme mit Strom aus dem Ward 250 versorgt werden können. Die Unternehmen bezeichneten die Demonstration als erste bekannte Nutzung eines kleinen Reaktors zur Stromversorgung eines Rechenzentrums.
Der Ward 250 hatte am 18. Juni eine sogenannte "zero-power fueled criticality"-Prüfung bestanden. Das Projekt läuft im Rahmen des US-Energieministeriums Reactor Pilot Program, das den schnellen Nachweis kleiner Reaktorkonzepte fördern soll.
Nvidia und Valar betonen, dass die Kombination aus Mikroreaktorstrom und neuen Kühlkonzepten den Wasserverbrauch künftiger KI-Rechenzentren stark reduzieren könnte. Für die Vorführung nutzten sie ein DGX- beziehungsweise DGX-Spark-System auf Blackwell-Basis, also eine vergleichsweise kleine Last; Beobachter sehen den Test als Machbarkeitsnachweis, nicht als sofort einsatzfähige Lösung für großflächige KI-Farmen.
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