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GPT-Live bringt eine Full-Duplex-Architektur, die Echtzeit-Gespräche ermöglicht und komplexe Rechenarbeit an ein separates Modell delegiert. Der Rollout startet schrittweise für iOS, Android und chatgpt.com.
OpenAI hat am 8. Juli 2026 GPT-Live vorgestellt. Das System erlaubt ChatGPT, zeitgleich zuzuhören und zu sprechen und führt damit Full-Duplex-Gespräche in Echtzeit.
Technisch trennt GPT-Live die kontinuierliche Gesprächsführung vom tieferen Arbeiten. Die Gesprächsschicht läuft in Echtzeit, bei Bedarf delegiert das System Recherchen oder komplexes Schlussfolgern an ein Frontier-Modell; beim Start nutzt OpenAI dafür GPT-5.5 im Hintergrund. OpenAI bietet zwei Varianten: GPT-Live-1 und GPT-Live-1 mini. Letztere ist Standard für Free-Nutzer, GPT-Live-1 für Go/Plus/Pro.
OpenAI nennt neue Sicherheitsprüfungen und audio-native Schutzmechanismen; eine System-Card dokumentiert Tests gegen Risiken wie Selbstschädigung, emotionale Abhängigkeit und unangemessene Inhalte. Zum Start fehlen Voice-Funktionen bei Video- oder Bildschirmfreigabe, und es kann Probleme mit Akzenten und selteneren Sprachen geben. Der Rollout beginnt schrittweise für iOS, Android und chatgpt.com, Reuters bestätigt die Ankündigung.
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