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Die Vorgabe soll künftige Verträge betreffen, während bestehende Vereinbarungen unberührt bleiben.
Nvidia soll Cloud- und Rechenzentrumspartner angewiesen haben, mindestens 51 Prozent ihrer Dienste an nichtchinesische Unternehmen zu verkaufen. Die Vorgabe würde sich auf künftige Verträge beziehen. Der Bericht stützt sich auf fünf informierte Personen; Nvidia hat die Vorgabe nicht bestätigt.
Cloud-Anbieter stellen Unternehmen Rechenleistung über das Internet zur Verfügung. Anders als beim direkten Hardwarekauf müssen Kunden die Chips dafür nicht selbst importieren. Die berichtete Vorgabe würde damit den Zugang über Cloud-Dienste betreffen, nicht unmittelbar den Verkauf von Hardware.
Für die Ausfuhr verschiedener leistungsfähiger Nvidia-Chips nach China gelten laut dem Unternehmen seit Oktober 2023 US-Genehmigungspflichten. Ab Februar 2026 erlaubten US-Genehmigungen demnach kleine Lieferungen des Modells H200 an bestimmte chinesische Kunden. China habe diese Verkäufe jedoch eingeschränkt.
Einem weiteren Bericht zufolge wurde die Cloud-Vorgabe über Nvidias Vertriebs- und Regionalteams kommuniziert; eine schriftliche Mitteilung habe es nicht gegeben. Offen ist, wie die Quote gemessen und durchgesetzt würde und welche Anbieter konkret betroffen wären. Ein Einführungsdatum oder eine Frist wurden nicht genannt.
Sollte Nvidia die Vorgabe umsetzen, könnte sie beeinflussen, an welche Unternehmen Cloud-Anbieter ihre KI-Rechenleistung verkaufen. Konkrete Folgen für Anbieter in Deutschland, Österreich, der Schweiz oder der EU sind bislang nicht belegt. Auch eine staatliche Vorschrift für die berichtete Quote ist nicht nachgewiesen.

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