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Japan plant gemeinsam mit Nvidia und Noetra eine KI-Fabrik mit 27.500 Rubin-GPUs und 13.750 Vera-CPUs. Die Infrastruktur soll offene Modelle für industrielle KI-Agenten, digitale Zwillinge und Robotik bereitstellen.
Japan will gemeinsam mit Nvidia und Noetra eine KI-Fabrik mit einer Rechenleistung von 140 Megawatt aufbauen. Die Anlage soll als Grundlage für das staatlich unterstützte FRONTia-Projekt dienen.
Geplant sind offene multimodale Basismodelle für KI-Agenten, digitale Zwillinge, Robotik und weitere industrielle Anwendungen. Die vortrainierten Modellgewichte sollen japanischen Entwicklern und Unternehmen zur Verfügung stehen.
Damit verschiebt sich der Fokus von einzelnen Modellen auf nationale Rechenkapazität und eigene industrielle Anwendungen. Japan zielt dabei auf Bereiche wie Fertigung, Logistik, Gesundheitswesen und Telekommunikation. Der strategische Punkt ist klar: Bei sogenannter Physical AI entscheidet nicht nur das Modell, sondern auch, wer die Infrastruktur kontrolliert.
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Die Keelung-Staatsanwaltschaft durchsuchte mehrere Orte und nahm in dieser Woche zwei Mitarbeiter von Super Micro vorläufig in Gewahrsam; zwei weitere wurden nach Vernehmungen freigelassen. Gegenstand sind Vorwürfe zum Weiterverkauf von Servern mit Nvidia-Chips, die US-Exportkontrollen unterliegen, was Folgen für Lieferketten und Sicherheitspolitik haben kann.
Microsoft erweitert seine Azure-Infrastruktur um AMDs Rackscale-System Helios für die Inferenz großer KI-Modelle und weitere KI-Dienste. Zudem kommen neue virtuelle Maschinen mit AMDs EPYC-Prozessoren für agentische KI, Datenpipelines und Halbleiterdesign.
Valar Atomics demonstrierte am 1. Juli in Utah, dass sein Mikroreaktor Ward 250 Strom für Nvidias Blackwell-KI‑Hardware liefern kann. Die Partner kündigen den Bau eines kleinen, wasserarmen Rechenzentrums an; der Test ist Teil des DOE Reactor Pilot Program.
SpaceX schließt einen mehrjährigen Mietvertrag mit dem Open‑Source‑KI‑Startup Reflection AI. Reflection zahlt 150 Millionen US-Dollar pro Monat ab 1. Juli 2026 bis 2029 für Zugriff auf Nvidia GB300 Chips in Colossus 2, was bei voller Laufzeit bis zu 6,3 Milliarden US-Dollar ergibt.
Amazon erwägt, Teile seiner selbst entwickelten Trainium-Hardware als fertige Serverracks an externe Kunden zu verkaufen. Ein solcher Schritt würde das Unternehmen direkter in Konkurrenz zu etablierten Chip- und Serveranbietern bringen, setzt aber zusätzliche Kapazitäten voraus.