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Nokia-CEO Justin Hotard sagte Reuters, Europa habe bei Strom, Netzen und Rechenzentren nicht genug Infrastruktur für den Ausbau von KI-Kapazitäten. Er sieht das Risiko, dass Investitionen und Geschäft in die USA und nach China abwandern.
Nokia-CEO Justin Hotard sagte Reuters am 23. April, Europa verfüge nicht über genügend Infrastruktur für den Aufbau von KI-Rechenzentren. Er verwies darauf, dass der Kontinent bei Investitionen hinterherhinke.
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Der finnische Netzwerkausrüster hat nach einem besser als erwarteten Quartal seine Wachstumsziele für das KI-Geschäft angehoben. Rückenwind kam vor allem von KI- und Cloud-Kunden sowie von neuen Aufträgen im Volumen von mehr als 1 Milliarde Euro.
Das Projekt mit 300 Megawatt zeigt, wie stark KI-Infrastruktur in Europa von Kapital, Fläche und Strom abhängt. Mit an Bord sind laut Reuters Boosteroid und DL Invest Group.
Die Finanzierungsrunde zeigt, dass beim Ausbau von KI-Infrastruktur nicht nur Chips zählen, sondern auch Strom, Wärmeabfuhr und Rechendichte.
Der britische Infrastruktur-Anbieter will den Standort in Narvik erweitern. Microsoft soll dort laut Bericht Nvidia-Chips mieten.
Die IT4LIA AI Factory soll Europas KI-Infrastruktur stärken und Rechenleistung für Start-ups, KMU und Forschungseinrichtungen bereitstellen. Den Auftrag sicherten sich E4 Computer Engineering und Dell Technologies.