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Nokia-CEO Justin Hotard sagte Reuters, Europa habe bei Strom, Netzen und Rechenzentren nicht genug Infrastruktur für den Ausbau von KI-Kapazitäten. Er sieht das Risiko, dass Investitionen und Geschäft in die USA und nach China abwandern.
Nokia-CEO Justin Hotard sagte Reuters am 23. April, Europa verfüge nicht über genügend Infrastruktur für den Aufbau von KI-Rechenzentren. Er verwies darauf, dass der Kontinent bei Investitionen hinterherhinke.
Nach Hotards Einschätzung droht Europa dadurch, Geschäft und Investitionen an die USA und China zu verlieren, wenn Stromversorgung, Netze und Rechenzentren nicht schneller ausgebaut werden.
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