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Das Projekt mit 300 Megawatt zeigt, wie stark KI-Infrastruktur in Europa von Kapital, Fläche und Strom abhängt. Mit an Bord sind laut Reuters Boosteroid und DL Invest Group.
Argentum AI hat nach eigenen Angaben einen Deal über rund 2,5 Milliarden Dollar für den Bau eines Rechenzentrums in Europa abgeschlossen. Das Projekt soll eine Leistung von 300 Megawatt haben und zielt damit klar auf KI-Compute.
An dem Vorhaben sind laut Reuters auch der Cloud-Anbieter Boosteroid und die DL Invest Group beteiligt. Der Schritt unterstreicht, wie sehr der europäische KI-Ausbau inzwischen von Infrastrukturfragen geprägt wird, nicht nur von Modellen und Software.
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Die Finanzierungsrunde zeigt, dass beim Ausbau von KI-Infrastruktur nicht nur Chips zählen, sondern auch Strom, Wärmeabfuhr und Rechendichte.
Der britische Infrastruktur-Anbieter will den Standort in Narvik erweitern. Microsoft soll dort laut Bericht Nvidia-Chips mieten.
Der Konzern will seine Rechenzentrums-Kapazität in Europa um 40 Prozent ausweiten und neue Investitionen in mehreren Ländern anstoßen. Zugleich plant Microsoft neue Cloud-Regionen in Österreich, Dänemark und Belgien.
Nokia-CEO Justin Hotard sagte Reuters, Europa habe bei Strom, Netzen und Rechenzentren nicht genug Infrastruktur für den Ausbau von KI-Kapazitäten. Er sieht das Risiko, dass Investitionen und Geschäft in die USA und nach China abwandern.