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Ein Gremium der Europäischen Zentralbank befasst sich mit den Auswirkungen von KI auf den algorithmischen Handel im Devisenmarkt. Im Fokus stehen Risiken für die Marktfunktion sowie mögliches kollusives Verhalten von Handelsalgorithmen.
Ein Gremium der Europäischen Zentralbank hat die Auswirkungen von KI auf den algorithmischen Devisenhandel auf seine Agenda gesetzt. Damit rückt ein Thema in den Vordergrund, das bislang vor allem unter Effizienzgesichtspunkten diskutiert wurde.
Nach der veröffentlichten Agenda geht es insbesondere um den Einfluss von KI auf den algorithmischen Handel im FX-Markt. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Risiko algorithmischer Kollusion, also auf abgestimmtem Verhalten von Handelsalgorithmen ohne direkte Absprache.
Die EZB verknüpft das Thema damit ausdrücklich mit der Funktionsfähigkeit des Devisenmarkts und einem zentralen Bereich der Finanzmarktinfrastruktur. Die Agenda signalisiert, dass KI im Finanzmarktumfeld zunehmend auch als Aufsichts- und Stabilitätsfrage behandelt wird.
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