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Das US-Verteidigungsministerium erweitert seine zentrale Plattform für generative KI um ChatGPT und Grok. Die Systeme sollen Beschäftigte bei geschützten, aber nicht klassifizierten Aufgaben unterstützen.
Das US-Verteidigungsministerium hat am 1. September 2026 eigene Versionen von OpenAIs ChatGPT und xAIs Grok in GenAI.mil aufgenommen. Beide Systeme ergänzen Googles Gemini und stehen dem gesamten Ministerium für geschützte, aber nicht klassifizierte Arbeitsabläufe zur Verfügung.
ChatGPT Mil soll unter anderem bei Planung, Verwaltung, Logistik und Richtliniendokumenten helfen. Grok for Government bietet zusätzliche Analyse- und Reasoning-Funktionen, etwa für Beschaffung und Lieferketten. Nach Angaben des Ministeriums sind beide Systeme für Informationen der Sicherheitsstufe Impact Level 5 zugelassen.
GenAI.mil startete im Dezember 2025 zunächst mit Gemini. Nach Angaben des Ministeriums haben bereits mehr als 1,7 Millionen der rund drei Millionen Beschäftigten die Plattform genutzt. Generative KI zieht damit sichtbar in den unklassifizierten Büroalltag des US-Verteidigungsapparats ein. Der militärische Einsatz beginnt offenbar nicht erst im Gefechtszentrum, sondern bei Verwaltung, Beschaffung und Logistik.
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