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Das US-Justizministerium hat vor einem Bundesgericht gefordert, die Clean‑Air‑Act‑Klage der NAACP gegen xAI abzuweisen. Die Regierung warnt, ein Abschalten der gasbetriebenen Turbinen im Colossus‑Rechenzentrum könne nationale, wirtschaftliche und energiebezogene Sicherheit gefährden.
Die Klage wurde am 14. April 2026 von der NAACP gemeinsam mit dem Southern Environmental Law Center und Earthjustice gegen xAI und die Tochtergesellschaft MZX Tech eingereicht. Die Kläger werfen dem Betreiber vor, Dutzende gasbetriebene Turbinen ohne erforderliche Genehmigungen am Colossus‑Rechenzentrum eingesetzt zu haben.
In einer Eingabe forderte das US-Justizministerium die Abweisung der Klage. Die Regierung argumentiert, ein Abschalten der Turbinen würde die Verfügbarkeit des KI-Dienstes Grok gefährden, der nach Angaben der Einreichungen von Verteidigungsstellen für "mission-critical" Operationen auf geheimen Netzen genutzt werde. Das Justizministerium schloss sich damit der Verteidigung von xAI und dem Bundesstaat Mississippi an.
Der Fall stellt eine grundlegende Rechtsfrage: Treten lokale Umwelt- und Gesundheitsansprüche gegen vom Staat geltend gemachte Sicherheitsinteressen bei kritischer KI‑Infrastruktur zurück? Das Verfahren (N.D. Mississippi, Aktenzeichen 3:26-cv-00074) wird darüber entscheiden.
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