Zurück zur Übersicht
Das Unternehmen will 555,6 Millionen Class-A-Aktien platzieren und strebt eine Marktkapitalisierung von etwa 1,75 Billionen US-Dollar an. Auffällig ist der Festpreis statt einer Preisspanne, eine Abkehr von gängiger Bookbuilding-Praxis.
Space Exploration Technologies Corp. hat den Festpreis für sein Börsenangebot auf 135 US-Dollar je Aktie festgelegt. Geplant sind die Platzierung von rund 555,6 Millionen Class-A-Aktien und eine Emission von etwa 75 Milliarden US-Dollar; die Notierung soll am 12. Juni 2026 unter dem Ticker SPCX an der Nasdaq beginnen.
Das Unternehmen veröffentlichte einen festen Ausgabepreis statt einer Preisspanne und umgeht damit die klassische Bookbuilding-Praxis. Beobachter sehen darin einen Bruch mit bisheriger IPO-Konvention; sollte die Transaktion wie geplant laufen, wäre es die bislang größte Börseneinführung.
Im Prospekt weist SpaceX zudem die Integration der KI-Firma xAI aus. Das Angebot dient laut Prospekt teilweise der Rückführung kurzfristiger Kreditlinien und der Finanzierung operativer Geschäftsfelder. Die Kombination von Raumfahrt- und KI-Assets macht die Emission auch für Märkte und Regulierer international relevant.
Weiterlesen
SpaceX schließt einen mehrjährigen Mietvertrag mit dem Open‑Source‑KI‑Startup Reflection AI. Reflection zahlt 150 Millionen US-Dollar pro Monat ab 1. Juli 2026 bis 2029 für Zugriff auf Nvidia GB300 Chips in Colossus 2, was bei voller Laufzeit bis zu 6,3 Milliarden US-Dollar ergibt.
Das US-Handelsministerium will der Regierung der Vereinigten Arabischen Emirate sowie ausgewählten Unternehmen den Bezug bestimmter fortgeschrittener Rechenkomponenten ohne Einzelgenehmigung ermöglichen. Für andere Abnehmer und Leistungsklassen bleiben die Exportbeschränkungen bestehen.
Ein internes Memo nennt einen Release "as soon as Wednesday"; der Start soll kurz verschoben worden sein, um die Effizienz des Modells zu verbessern. Die geplante Auslieferung wäre der erste sichtbare Produktschritt der Kooperation.
Persistent Systems hat am 27. Juni 2026 eine freiwillige Übernahmeofferte von 81 EUR je Nagarro-Aktie angekündigt. Der Deal würde ein kombiniertes Unternehmen mit rund 46.000 Beschäftigten und etwa 2,9 Mrd. USD Umsatz schaffen und soll als KI‑led digital engineering-Anbieter positioniert werden.
Senator Bernie Sanders schlägt ein Gesetz vor, das Unternehmen wie OpenAI, Anthropic und xAI verpflichtet, einmalig 50 Prozent ihrer Aktien an einen föderalen Staatsfonds abzugeben. Der Fonds soll Erträge auszahlen und staatliche Gegenmacht gegenüber den großen KI-Laboren schaffen.